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VfB will endlich ersten Sieg im Europacup

07.11.2012, 10:52 Uhr | dpa

VfB will endlich ersten Sieg im Europacup. Trainer Bruno Labbadia will und muss mit dem VfB in der Europa League einen Sieg holen.

Trainer Bruno Labbadia will und muss mit dem VfB in der Europa League einen Sieg holen. (Quelle: dpa)

Kopenhagen (dpa) - Mitten in der Gruppenphase steht der VfB Stuttgart schon vor einem Endspiel. Die Schwaben dürfen beim FC Kopenhagen auf keinen Fall verlieren, um nicht vorzeitig alle Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League zu verspielen.

Selbst ein Remis beim dänischen Rekordmeister am Donnerstag könnte für den Fußball-Bundesligisten den eigentlich kaum für möglich gehaltenen K.o. in der keinesfalls übermächtigen Gruppe E zur Folge haben. "Klar, das ist ein Schlüsselspiel für uns", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic der Nachrichtenagentur dpa. "Wir sind etwas unter Zugzwang, wir brauchen einen Dreier."

Trainer Bruno Labbadia räumte vor dem Abschlusstraining im Parken Stadion angesichts der bislang enttäuschenden Ergebnisse ein: "Wir sind nicht optimal gestartet. Deshalb stehen wir ein Stück mehr unter Druck, aber Druck muss nichts Schlechtes sein." Mit kümmerlichen zwei Punkten liegen die noch sieglosen Stuttgarter vor der vierten Partie in der Gruppe E völlig überraschend auf dem letzten Platz.

"Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und gewinnen", forderte Bobic energisch. Labbadia versicherte: "Wir haben weiterhin das klare Ziel, in der Europa League zu überwintern. Dafür brauchen wir unseren ersten Sieg in der Gruppe, den wollen wir in Kopenhagen einfahren." Die VfB-Verantwortlichen setzen darauf, dass ihre Kicker den klaren Aufwärtstrend in der Bundesliga endlich auch im Europacup bestätigen.

Vor der 0:2-Pleite in Molde und dem enttäuschenden 0:0 gegen Kopenhagen im ersten Vergleich hatten die Stuttgarter jeweils ihre Punktspiele gewonnen, dann aber auf internationaler Bühne versagt. Das jüngste 0:0 bei Meister Dortmund hat das Selbstvertrauen weiter gestärkt, so dass es gegen die Dänen klappen soll. "Ich bin sehr zuversichtlich", sagte Labbadia.

William Kvist hofft bei "diesem Schlüsselspiel" darauf, dass die seit fünf Bundesliga-Begegnungen unbezwungenen Stuttgarter "den Schwung" gegen seinen alten Club mitnehmen können. Für den Mittelfeldmann, der zuvor 19 Jahre lang in Kopenhagen spielte, steht vor der emotionalen Rückkehr fest: "Wir sollten eigentlich weiterkommen, weil wir die beste Mannschaft in dieser Gruppe sind."

Bislang fehlt dafür der Beweis. Im Hinspiel fand der VfB kein Mittel, um die defensivstarken Dänen ernsthaft zu gefährden. "Es liegt an uns, diesen Riegel zu knacken", sagte Bobic. Der frühere Nationalstürmer forderte Kreativität und ein frühes Tor: "Es wäre wichtig, in Führung zu gehen, um sie aus der Reserve zu locken." Der ehemalige Torjäger Labbadia forderte mehr Effizienz: "Wir werden hier keine zehn Torchancen bekommen." Der zwei Punkte mehr aufweisende Gruppenzweite Kopenhagen sei sehr heimstark, sehr abwehrstark und sehr gut organisiert.

Dem Coach schwebt eine klare Marschrichtung gegen den souveränen Spitzenreiter der Superligaen vor: "Wir müssen Tempo im Spiel haben und den nötigen Druck aufbauen. Wenn wir als Mannschaft so geschlossen auftreten wie in den letzten Spielen und effektiv unsere Torchancen nutzen, dann werden wir auch als Sieger vom Platz gehen."

Zuversicht kann der VfB aus seiner leicht entspannten Personallage und der guten Bilanz deutscher Vereine gegen Kopenhagen schöpfen. Die Dänen gewannen keinen der sieben Vergleiche. Ein zusätzlicher Ansporn ist für Labbadia die Perspektive: "Immerhin können wir mit einem Sieg an Kopenhagen in der Tabelle vorbei ziehen."

FC Kopenhagen: Christensen - Jacobsen, Stadsgaard, Sigurdsson, Bengtsson - Kristensen, Delaney - Bolaños, Claudemir, Gislason - Santin

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Kvist - Harnik, Gentner, Holzhauser, Traoré - Ibisevic

Schiedsrichter: Norris (Schottland)

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