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Hannover 96 in der Zwischenrunde der Europa League

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Doppelter Diouf und Huszti machen Hannover glücklich

09.11.2012, 07:46 Uhr | dpa

Hannover 96 in der Zwischenrunde der Europa League. Mame Diouf trifft gegen Helsingborg doppelt für Hannover 96. (Quelle: dapd)

Mame Diouf trifft gegen Helsingborg doppelt für Hannover 96. (Quelle: dapd)

Dank Matchwinner Szabolcs Huszti überwintert Hannover 96 zum zweiten Mal in Serie in der Europa League. Der Ungar rettete dem Bundesligisten mit seinem Elfmeter-Tor in der 90. Minute einen letztlich glücklichen 3:2 (1:0)-Heimerfolg gegen Helsingborgs IF. Mame Diouf (3. Minute/49.) hatte die Niedersachsen vor 33.200 Zuschauern zuvor schon 2:0 in Führung gebracht, ehe Nikola Djurdjic (59.) und Alejandro Bedoya (67.) es noch einmal spannend machten. Hannover behauptete mit dem dritten Sieg im vierten Spiel die Tabellenführung in Gruppe L und steht damit sicher in der Zwischenrunde.

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Die Entscheidung fiel kurz vor dem Ende, als Peter Larsson den eingewechselten Artur Sobiech im Strafraum bremste. Larsson sah Rot wegen einer Notbremse, Teamkollege Walid Atta musste wegen unsportlichen Verhaltens ebenfalls vom Platz. Dann versenkte Huszti mit viel Glück den Strafstoß.

Diouf: "Wir können das Finale erreichen"

Wie schon beim 2:1-Krimi im Hinspiel erwischte 96 dank Diouf einen Start nach Maß. Top-Vorbereiter Huszti durfte ungestört flanken, Diouf kam völlig frei zum Kopfball - 1:0. Auch danach hatte das Team von Trainer Mirko Slomka die Partie lange im Griff, leistete sich aber insgesamt zu viele Nachlässigkeiten.

Der Höhenflug des Bundesliga-Sechsten im Europapokal hatte bei Torjäger Diouf vor der Partie noch großen Optimismus geweckt. "Wir können auch das Finale erreichen", hatte der Stürmer keck behauptet. Dafür werden sich die Niedersachsen allerdings noch deutlich steigern müssen.

96-Sportdirektor kritisiert "zu viel Leichtigkeit"

Gegen die rustikale Defensive der Schweden hatte Hannover zwar viel Ballbesitz, kam aber zu selten zum Abschluss. Die Versuche von Didier Ya Konan (24.) und Diouf waren ebenso harmlos wie der Kopfball von Lars Stindl (38.). In dieser Phase ließen die Hausherren Zielstrebigkeit und Präzision vermissen. "Nach dem 1:0 haben wir ein bisschen zu viel Leichtigkeit im Spiel gehabt", monierte 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke.

Kurz nach dem Seitenwechsel fanden die mahnenden Worte Gehör. Nach feiner Kombination zog Stindl in den Strafraum, seine Flanke fand Diouf - und der Senegalese war erneut per Kopf treffsicher. Nun schien alles klar, doch die Freude war verfrüht.

Partie droht sogar völlig zu kippen

Denn plötzlich wurde Helsingborgs mutiger. Djurdjic prüfte schon im Gegenzug Nationaltorwart Ron-Robert Zieler mit einem satten Flachschuss. Hannovers Abwehr wirkte plötzlich ungeordnet, die Gäste nutzten die sich nun bietenden Lücken. Mattias Lindström wurde am rechten Flügel nicht entscheidend gestört, seine Vorlage konnte Djurdjic völlig frei zum Anschlusstor über die Linie drücken.

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Jetzt kippte die Partie völlig. Hannover verlor völlig den Faden, wirkte angeknockt. Die Strafe: Bedoya nutzte die Verwirrung in der 96-Defensive nach einem Freistoß zum Ausgleich. Nun war die Partie völlig offen. Die Schweden wollten mehr und brachten die Slomka-Schützlinge immer wieder in Verlegenheit. Doch dann kam Hannover doch noch zum Sieg.

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