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Europa League: Der VfB Stuttgart reist mit Respekt nach Bukarest

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Labbadia: "Müssen ans Maximum gehen"

21.11.2012, 11:37 Uhr | dpa

Europa League: Der VfB Stuttgart reist mit Respekt nach Bukarest. Szene aus dem Hinspiel: Zweikampf zwischen Stuttgarts Gentner (re.) und dem Bukarester Chipciu. (Quelle: imago)

Szene aus dem Hinspiel: Zweikampf zwischen Stuttgarts Gentner (re.) und dem Bukarester Chipciu. (Quelle: imago)

Rund 1700 Kilometer fern der Heimat will der VfB Stuttgart seinen Beutezug auf fremden Plätzen fortsetzen. Mit etwas Glück kann der deutsche Meister von 2007 beim rumänischen Traditionsklub Steaua Bukarest (Donnerstag ab 20.50 Uhr im Liveticker von t-online.de) sogar den vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde der Europa League schaffen.

"Uns erwartet eine Riesenstimmung, ein Hexenkessel", sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia vor dem vorletzten Spiel in Gruppe E gegen den Rekordmeister Rumäniens. "Wir wissen, dass wir dort bestehen können. Wir müssen ans Maximum gehen." Mit einem Dreier gegen Bukarest (10 Punkte) wäre für den VfB (5) das Ziel Überwintern auf dem internationalen Parkett zum Greifen nahe - bei einem gleichzeitigen Remis zwischen dem FC Kopenhagen (4) und Molde FK (3) sogar vorzeitig perfekt.

Innenverteidiger fraglich

Ob Labbadia auf sein etatmäßiges Innenverteidiger-Duo Serdar Tasci und Georg Niedermeier setzen kann, ist offen. Beide Abwehrspieler sind grippegeschwächt. Bei ihrem Ausfall hieße die Notlösung wohl Youngster Antonio Rüdiger neben dem Mexikaner Maza.

Stuttgart auswärts stark

Die Schwaben haben zumindest in dieser Saison ein Faible für die Fremde entwickelt. Elf seiner 16 Bundesligapunkte fuhr der VfB Stuttgart auswärts ein - nur der deutsche Rekordmeister FC Bayern München (16) ist in dieser Kategorie erfolgreicher. Mit diesem Rückenwind soll beim Showdown gegen Steaua der Coup gelingen.

Steaua ist jedoch kein Allerweltsverein - auch wenn der Glanz verblasst ist. Mit 23 Meisterschaften und 21 Pokalsiegen hat der Hauptstadtklub in seiner Heimat Rekordmarken gesetzt. Der Erfolg im Landesmeisterpokal 1986 ist zudem der einzige europäische Titel einer rumänischen Mannschaft.

Und heute? Steaua ist zwar in der Liga Tabellenführer, doch die letzte Meisterschaft datiert von 2006. Trainer Laurentiu Reghecampf ist aber auf dem besten Weg, diese Durststrecke zu beenden. Der frühere Offensivspieler von Energie Cottbus und Alemannia Aachen coacht das Team zwar erst seit dem Sommer, doch mit ihm ist Ruhe eingekehrt.

Labbadia hat Respekt vor Steaua

Labbadia zollt Reghecampfs Arbeit Respekt. "Technisch und taktisch ist das eine gute Mannschaft", sagte der VfB-Coach. "Sie arbeiten kompakt zusammen." Vor der Stimmung in der National Arena, im Mai Austragungsort des Europa-League-Endspiels zwischen Atletico Madrid und Athletic Bilbao (3:0), warnte Labbadia: "Das kann einen Kick geben, aber auch einschüchternd sein."

Coolness bewies Steaua beim 2:1 am Sonntag gegen CS Severin. Doch die Spieler waren mit ihren Gedanken schon beim nächsten Gegner. "Ich glaube, dass jeder an den VfB gedacht hat", sagte Torwart Ciprian Tatarusanu. Und Steauas impulsiver wie umstrittener Mäzen George Becali meinte: "Es war nur ein Training für das Duell mit Stuttgart."

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Steaua Bukarest: Tatarusanu - Gardos, Chiriches, Parvulescu - Bourceanu, Pintilii - Prepelita, Tanase, Costea - Rusescu, Chipciu

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci (Rüdiger), Niedermeier (Maza), Molinaro - Kvist - Harnik, Gentner, Kuzmanovic, Traoré - Ibisevic

Schiedsrichter: Koukoulakis (Griechenland)

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