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Europa League: VfB Stuttgart steht im Achtelfinale

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Stuttgart beherrscht Genk - und kommt weiter

21.02.2013, 20:57 Uhr | t-online.de, dpa

Europa League: VfB Stuttgart steht im Achtelfinale . Stuttgarts Harnik versucht an Genks Koulibaly vorbeizukommen. (Quelle: dpa)

Stuttgarts Harnik versucht an Genks Koulibaly vorbeizukommen. (Quelle: dpa)

Der VfB Stuttgart hat mit der besten Leistung seit Wochen das Ticket für das Achtelfinale in der Europa League gelöst: Die Schwaben gewannen beim belgischen Klub KRC Genk 2:0 (1:0), das Hinspiel war 1:1 ausgegangen. Arthur Boka brachte den VfB in der 45. Minute in Führung, Christian Gentner sorgte nach gut einer Stunde für klare Verhältnisse. In der nächsten Runde spielt Stuttgart gegen Lazio Rom. Wermutstropfen: Stürmer Vedad Ibisevic ist im Hinspiel vor eigenem Publikum nach seiner dritten Gelben Karte gesperrt.

In Genk lauerten die engagierten Gäste vor 16.796 Zuschauern in einer bedächtigen Anfangsphase zunächst auf Konter. Dem Bundesligisten fehlte zumeist die Raffinesse und die Abgeklärtheit, um die belgische Abwehr permanent unter Druck setzen zu können.

Auf der Linie geklärt

Allerdings gingen die Stuttgarter trotz der schwierigen Ausgangslage zunächst nicht volles Risiko. In der 28. Minute setzte Martin Harnik einen Schuss aus halbrechter Position fast schon fahrlässig übers Tor, nachdem Ibisevic den Österreicher nach einer schönen Einzelaktion bedient hatte. Zuvor hatte Genks Kalidou Koulibaly nach einem Schuss von Shinji Okazaki (14.) von der Strafraumgrenze auf der Linie geklärt.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte der Ivorer Boka mit einem abgefälschten Distanzschuss aus rund 20 Metern die Führung. Nach der Pause drängte der VfB auf die Entscheidung. Den verdienten Lohn fuhren die bissigen und zweikampfstarken Stuttgarter durch den Treffer von Gentner nach einem überfallartig vorgetragenen Gegenstoß ein.

Vossen fehlt überall

Den Belgiern, die ohne ihren verletzten Top-Torjäger Jelle Vossen auskommen mussten, fiel trotz der drohenden Niederlage nur wenig gegen die kompakte Defensive der Stuttgarter ein. Dafür verpasste Ibrahima Traore in der 73. Minute einen weiteren VfB-Treffer, als er völlig freistehend den Ball am Tor von Laszlo Köteles vorbeischob.

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