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Europa League: Hannover 96 muss sich aus Europa verabschieden

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Hannovers Kampfgeist nicht belohnt

21.02.2013, 23:15 Uhr | t-online.de, dpa

Europa League: Hannover 96 muss sich aus Europa verabschieden. Sergio da Silva Pinto im Schneetreiben von Hannover. (Quelle: dpa)

Sergio da Silva Pinto im Schneetreiben von Hannover. (Quelle: dpa)

Gekämpft bis zum Ende, aber am Ende mit leeren Händen: Hannover 96 ist in der Zwischenrunde der Europa League am Milliardärsklub Anschi Machatschkala gescheitert. Das 1:1 (0:0) reichte nach dem 1:3 im Hinspiel nicht. Auch in der fast zehnminütigen Nachspielzeit - verursacht durch eine Schneeräum-Unterbrechung - fiel der entscheidende Treffer nicht mehr. Im Gegenteil: Lacina Traoré beendete in der 98. Minute alle Träume des Bundesligisten. Zuvor hatte Sergio da Silva Pinto in der 70. Minute getroffen.

Ein frühes Tor hatte 96-Trainer Mirko Slomka gefordert. Und seine Spieler wollten die Vorgabe unbedingt umsetzen. Schnell wurden die Russen unter Druck gesetzt. Mohammed Abdellaoue (15.) bot sich die beste Gelegenheit der Anfangsphase, doch der Norweger verpasste eine feine Hereingabe von Szabolcs Huszti. Fünf Minuten später ging ein Schuss von Abdellaoue aus 25 Metern knapp vorbei. Auch bei einem Kopfball von Mame Diouf (23.) fehlte nicht viel.

Eto'o verzieht knapp

Und Machatschkala? Schien überrascht über so viel Niedersachsen-Power. Einmal konnte sich der leichtfüßige Samuel Eto'o (19.) in der Anfangsphase aber dann doch durchsetzen, sein Schuss aus spitzem Winkel ging neben das Tor.

Hannover drückte weiter auf den ersten Treffer. Der keinesfalls sicher wirkende Torwart Wladimir Gabulov (34.) boxte den Ball nach einer Freistoß-Flanke des sehr agilen Hustzi gerade noch weg. Ein Kopfball von Didier Ya Konan (40.) strich vorbei. Hannover fehlte in diesen Momenten ein wenig das Glück.

Zieler rettet

Auch nach der Pause war Hannover das aktivere Team. Der ganz große Druck fehlte nun aber - zu bedrohlich war das Szenario eines Gegentors. Zudem standen die Russen solide. Eigene Offensivaktionen musste Anschi kaum setzen. Als Eto'o erstmals in der zweiten Halbzeit gefährlich im 96-Strafraum auftauchte, rettete Schlussmann Ron-Robert Zieler (61.). Der Nachschuss des enttäuschenden 35-Millionen-Euro-Transfers Willian ging deutlich vorbei.

Slomka brachte Jan Schlaudraff für noch mehr Offensivdrang. Im nun heftigen Schneetreiben fehlten zunächst die klaren Aktionen. Doch dann war Pinto da. Nach Hustizs Flanke ging sein Drop-Kick ins Netz. Rote Bälle und eine Unterbrechung, um den Platz teilweise vom Schnee zu befreien, wurden notwendig.

Nachspielzeit wird lang und länger

Als Diouf (87.) im Strafraum fiel, forderte 96 Strafstoß, bekam diesen aber nicht. Auch die rekordverdächtige Nachspielzeit von acht Minuten, die noch einmal fast zwei Minuten länger ging, verstrich ohne das ersehnte zweite Tor. Stattdessen traf Traoré.

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