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Tottenham, Basel und Rubin Kasan im Viertelfinale

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Tottenham, Basel und Rubin Kasan im Viertelfinale

14.03.2013, 21:44 Uhr | dpa

Tottenham, Basel und Rubin Kasan im Viertelfinale. Inters Rodrigo Palacio (r) trifft zum 2:0.

Inters Rodrigo Palacio (r) trifft zum 2:0. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Tottenham Hotspur hat ein überraschendes Aus in der Europa League mit Ach und Krach abgewendet und in einem fußballerischen Nervenkrimi Inter Mailand aus dem Wettbewerb geworfen.

Die Spurs verloren zwar gegen kämpferische Mailänder mit 1:4 nach Verlängerung. Dank des 3:0-Hinspielerfolgs vor drei Wochen und des auswärts erzielten Treffers zitterten sich die Engländer aber ins Viertelfinale.

Dort steht zum zweiten Mal nach 2006 auch der FC Basel. Der Schweizer Meister kassierte beim russischen Champion Zenit St. Petersburg mit 0:1 ebenfalls eine Rückspiel-Niederlage, hatte aber die erste Partie mit 2:0 gewonnen. Rubin Kasan kam dank eines 2:0 nach Verlängerung gegen die Spanier von UD Levante weiter.

Ein Treffer von Emmanuel Adebayor in der 96. Minute bewahrte den Tabellen-Dritten der englischen Premier League vor dem K.o. Ohne den gesperrten Top-Torjäger Gareth Bale und den zunächst geschonten Ex-Schalker Lewis Holtby enttäuschte Tottenham vor allem in der Offensive und hatte dem Inter-Sturmlauf nur wenig entgegenzusetzen. Nach den Treffern durch Antonio Cassano (20.) und Rodrigo Palacio (52.) brachte ein Eigentor von William Gallas (75.) die Verlängerung, in der Ricardo Alvarez (110.) die Inter-Fans noch einmal hoffen ließ.

Der FC Basel hatte trotz Unterzahl allen Grund zum Feiern, obwohl das Team ab der 45. Minute mit zehn Spielern auskommen musste, nachdem Marcelo Diaz wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Bei Temperaturen von minus 12 Grad erzielte Axel Witsel in der 30. Minute per Kopfball das letztlich wertlose Siegtor für St. Petersburg. In der 86. Minute bewahrte Basels Torhüter Jan Sommer seine Mannschaft vor der drohenden Verlängerung, als er einen Foulelfmeter von Roman Schirokow parierte.

Bei eisiger Kälte in Moskau mussten die Fans bis zur 100. Minute warten, ehe der Venezolaner Salomon Rondon die Führung für Rubin Kasan gelang. Wladimir Djadjun (112.) machte wenig später alles klar. Für Levante mit dem Ex-Bundesligaprofi Christian Lell ging das Europa-Gastspiel damit im Achtelfinale zu Ende.

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