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VfB Stuttgart quält sich in die Europa-League-Playoffs

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Europa League  

Stuttgart quält sich in die Playoffs

09.08.2013, 09:13 Uhr | sid

VfB Stuttgart quält sich in die Europa-League-Playoffs. Stuttgarts Traore (re.) schirmt Romario Kortzorg vom Ball ab. (Quelle: dpa)

Stuttgarts Traore (re.) schirmt Romario Kortzorg vom Ball ab. (Quelle: dpa)

Nicht schön, aber immerhin erfolgreich. Durch ein 0:0 im Drittrunden-Rückspiel der Qualifikation gegen Botew Plowdiw hat der VfB Stuttgart die Playoffs der Europa League erreicht. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte den Schwaben das Remis zum schmeichelhaften Einzug in die nächste Runde. Die Begegnungen, die am Freitag in Nyon ausgelost werden, finden am 22. und 29. August statt.

Stuttgart präsentierte sich vor dem Bundesliga-Auftakt noch weit von seiner Bestform entfernt. In der Offensive waren Glanzlichter eine Rarität, defensiv wirkte der VfB zuweilen äußerst schlecht organisiert. Torhüter Sven Ulreich bewahrte seine Elf in einigen Situationen vor dem Rückstand und einem möglichen Ausscheiden, das die Aufbruchstimmung bei den Schwaben schon im Keim erstickt hätte.

Ibisevic sieht zunächst nur zu

Der VfB begann vor 7500 stimmungsvollen Zuschauern in Großaspach nicht druckvoll genug, um den aggressiv und durchaus mutig auftretenden bulgarischen Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Es blieb lange bei Offensivansätzen. Die Doppelspitze aus Cacau und Mohammed Abdellaoue war bei Plowdiws Verteidigern zumeist gut aufgehoben, allerdings fehlte auch aus dem Mittelfeld die präzise Zuarbeit.

Bezeichnend war, dass Abwehrspieler Georg Niedermeier (23.), der im zweiten Abschnitt mit einer Innenbandverletzung im linken Knie aus dem Spiel musste, per Kopf die lange Zeit beste Chance besaß. Torjäger Vedad Ibisevic, der alle bisherigen Pflichtspieltreffer der Schwaben erzielt hatte, ließ Trainer Labbadia aufgrund einer Sprunggelenksblessur zunächst auf der Bank. Erst in der 78. Minute kam der Bosnier für Abdellaoue.

Harniks Einwechslung bringt Schwung

Die Schwächen im Stuttgarter Defensivverbund wussten die Gäste trotz ihres engagierten Auftritts aber nicht entscheidend zu nutzen. Eine Führung für Plowdiw wäre zwischenzeitlich durchaus verdient gewesen.

Nach der Pause wurden die Aktionen des VfB zunächst etwas zwingender. Die Einwechslung des Österreichers Martin Harnik brachte spürbaren Schwung. Die Steigerung der Schwaben hielt jedoch nicht lange an und die Fehler der ersten Halbzeit traten wieder vermehrt zu Tage.

Großes Glück hatten die Stuttgarter, als ein Treffer von Boban Grncarow (74.) wegen Abseits nicht anerkannt wurde und Ulreich in der Nachspielzeit eine Glanzparade zeigte.

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