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"Zwei blaue Augen": VfB Stuttgart muss sich steigern

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Fußball  

"Zwei blaue Augen": VfB Stuttgart muss sich steigern

09.08.2013, 15:47 Uhr | dpa

"Zwei blaue Augen": VfB Stuttgart muss sich steigern. VfB-Keeper Sven Ulreich und Daniel Schwaab nach dem 0:0 gegen Botew Plowdiw.

VfB-Keeper Sven Ulreich und Daniel Schwaab nach dem 0:0 gegen Botew Plowdiw. (Quelle: dpa)

Aspach (dpa) - Nach dem Zitterspiel in der Qualifikation zur Europa League zählten für VfB-Torhüter Sven Ulreich nur die Fakten. "Wir sind in beiden Pokalwettbewerben weitergekommen. Das ist zu Anfang einer Saison wichtig", sagte der 25-Jährige.

Über die Art und Weise aber gab es keine zwei Meinungen. "Zwei blaue Augen, Mund abputzen, weiter geht's", bilanzierte Ulreich das am Ende sehr glückliche 0:0 des VfB Stuttgart im Rückspiel gegen Botew Plowdiw. Wie beim 1:1 im Hinspiel und beim 2:0 im DFB-Pokal beim BFC Dynamo überzeugten die Schwaben am Donnerstag nicht.

Bitter für die Stuttgarter: Innenverteidiger Georg Niedermeier verletzte sich in einem unnötigen Zweikampf und fehlt dem VfB laut einer ersten Diagnose mit einem Innenbandriss im linken Knie für mehrere Wochen. "Das ist eine Hiobsbotschaft", sagte Trainer Bruno Labbadia.

Speziell mit den vermeidbaren Ballverlusten wie dem von Niedermeier und anderen Eins-gegen-Eins-Situationen war Labbadia im Stadion der SG Sonnenhof-Großaspach gar nicht zufrieden. "Fußball ist ein Zweikampfsport. Da kann ich nicht jeden Zwitterball verlieren", beschwerte er sich über lasche Duelle. "Wir haben die erste Hälfte total verschlafen. Ich war in der Pause sehr genervt, meine Mannschaft hat die Vorgaben überhaupt nicht umgesetzt."

Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB dann zwar deutlich mehr Zug zum Tor und auch mehrere gute Chancen. Aber auch in den zweiten 45 Minuten konnte der Bundesligist den Tabellenführer aus Bulgarien nicht in Schach halten - und musste sich am Ende bei Ulreich für den Einzug in die Playoffs am 22. und 29. August bedanken. In der Nachspielzeit verhinderte er gegen Louis Pedro den drohenden K.o. "Unser Torwart war heute in überragender Form", lobte Sportvorstand Fredi Bobic. "Die Erleichterung nach dem Spiel war groß, denn die Schlussphase war sehr hektisch."

Auf dem Weg in die Gruppenphase müssen die Schwaben nun zunächst in Kroatien gegen HNK Rijeka antreten. "Das ist keine einfache Kiste", kommentierte Bobic das Los. Klar ist: Mit den bisherigen Leistungen wird der VfB keine Chance haben.

Die Mannschaft von Labbadia tanzt weiter auf drei Hochzeiten. "Mit dem Quäntchen Glück haben wir es geschafft, im DFB-Pokal weiterzukommen und in der Europa League die Playoffs zu schaffen - aber wir müssen uns steigern, definitiv", sagte Labbadia.

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