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Europa League: Eintracht Frankfurt gibt sich gegen Karabach Agdam keine Blöße

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Souveräner Play-off-Erfolg

Eintracht Frankfurt gibt sich keine Blöße

30.08.2013, 00:27 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Europa League: Eintracht Frankfurt gibt sich gegen Karabach Agdam keine Blöße. Frankfurts Torschütze Alexander Meier (2. v. li.), Sebastian Rode (li.) und Stefano Celozzi beim Torjubel. (Quelle: dpa)

Frankfurts Torschütze Alexander Meier (2. v. li.), Sebastian Rode (li.) und Stefano Celozzi beim Torjubel. (Quelle: dpa)

 

Eintracht Frankfurt hat den Sprung in die Europa-League-Gruppenphase geschafft. Im Play-off-Rückspiel setzten sich die Hessen ohne Probleme mit 2:1 (1:0) gegen FK Karabach Agdam durch. Torjäger Alex Meier (10.), der bereits beim 2:0 vor Wochenfrist in Aserbaidschan beide Treffer erzielt hatte, und Takashi Inui (76.) markierten die Treffer für die überlegenen Gastgeber. Reynaldo (57.) hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

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Schon vor dem Anpfiff hatten die Fans mit einer beeindruckenden Europacup-Choreographie die Marschrichtung vorgegeben. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh blieb diesen Einfallsreichtum auf dem Rasen jedoch über weite Strecken schuldig. Drei Tage vor dem Bundesligaduell mit Vizemeister Borussia Dortmund boten die Hausherren mit Ausnahme der stürmischen Startphase nur Magerkost.

Veh änderte seine Startelf gegenüber dem Hinspiel nur auf einer Position. Der in den vergangenen zwei Partien wegen mangelnder Fitness nicht eingesetzte Kapitän Pirmin Schwegler kehrte zurück, dafür rückte Sebastian Rode aus dem defensiven Mittelfeld als zweite Angriffsspitze neben Meier an vorderste Front.

Meier beseitigt letzte Zweifel

Dieser taktische Schachzug von Veh zahlte sich schnell aus. Rode flankte von rechts, Meier nahm die Kugel direkt - Tor. Die frühe Führung beseitigte die letzten Zweifel. Frankfurt kontrollierte den Gegner, übertrieb im Gefühl der Überlegenheit jedoch das Ballgeschiebe im Mittelfeld. Zug zum Tor entwickelten die Hausherren kaum noch.

Nach einer halben Stunde gab es erstmals zaghafte Pfiffe in der Arena, weil sich die Eintracht vom aserbaidschanischen Vizemeister förmlich einlullen ließ. Ansatzweise Gefahr ging sogar nur von den Gästen aus, als Vügar Nadirov (27.) erst verzog und zehn Minuten später an Eintracht-Torwart Kevin Trapp scheiterte.

Inui trifft per Kopf

Nach dem Wechsel kam der Gastgeber elanvoll aus der Kabine. Stefan Aigner hätte den Vorsprung ausbauen können, scheiterte aber an Gäste-Torwart Miro Varvodiv. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Reynaldo tauchte frei vor Trapp auf und schob den Ball unhaltbar in die lange Ecke.

Die Eintracht geriet dadurch kurzzeitig völlig von der Rolle und beinahe sogar in Rückstand. Erneut dribbelte sich Reynaldo durch die Abwehr, verzog dieses Mal aber knapp. 60 Sekunden danach konnten die Frankfurter dann aufatmen. Jan Rosenthal tankte sich bis zur Grundlinie durch, seine Hereingabe verwerte Inui per Kopf. Der Rest war für die Veh-Truppe ein Schaulaufen, bei dem sie von den versöhnten Fans für die Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne gefeiert wurde.

 
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