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Eintracht erreicht im Sparmodus die Gruppenphase

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Fußball

Eintracht erreicht im Sparmodus die Gruppenphase

29.08.2013, 23:17 Uhr | dpa

Eintracht erreicht im Sparmodus die Gruppenphase. Die Frankfurter haben sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

Die Frankfurter haben sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. (Quelle: dpa)

 

Frankfurt/Main (dpa) - Ohne Glanz und Gloria ist Eintracht Frankfurt nach knapp sieben Jahren im Sparmodus wieder in Europa angekommen. Dank eines 2:1 (1:0) im Playoff-Rückspiel gegen FK Karabach Agdam zog der Fußball-Bundesligist in die Gruppenphase der Europa League ein.

Die Eintracht hofft nun bei der Auslosung am Freitag auf attraktive Gegner. Die Hessen werden aus Topf drei gelost.

"Das ist ein toller Tag für die Eintracht. Ganz Frankfurt ist glücklich", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen im TV-Sender Kabel 1. Das Spiel der Hausherren sei zwar nicht so toll gewesen, "aber darauf kam es auch nicht an".

Der später angeschlagen ausgewechselte Torjäger Alexander Meier in der 10. Minute und Takashi Inui (75.) erzielten am Donnerstagabend vor 47 000 Fans die Treffer für den UEFA-Cup-Gewinner von 1980, der bereits im Hinspiel mit 2:0 die Oberhand behalten hatte. Der eingewechselte Reynaldo (58.) hatte mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich den Schlendrian der Frankfurter bestraft.

Schon vor dem Anpfiff hatten die Fans mit einer beeindruckenden Europacup-Choreographie die Marschrichtung vorgegeben. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh blieb diesen Einfallsreichtum auf dem Rasen jedoch schuldig. Drei Tage vor dem Bundesligaduell mit Vizemeister Borussia Dortmund boten die Hausherren mit Ausnahme der stürmischen Startphase nur Magerkost.

Veh änderte seine Startelf gegenüber dem Hinspiel nur auf einer Position. Der in den vergangenen zwei Partien wegen mangelnder Fitness nicht eingesetzte Kapitän Pirmin Schwegler kehrte zurück, dafür rückte Sebastian Rode aus dem defensiven Mittelfeld als zweite Angriffsspitze neben Meier an vorderste Front.

Dieser taktische Schachzug von Veh zahlte sich schnell aus. Rode flankte von rechts, Meier nahm die Kugel direkt - Tor. Die frühe Führung beseitigte die letzten Zweifel. Frankfurt kontrollierte den Gegner, übertrieb im Gefühl der Überlegenheit jedoch das Ballgeschiebe im Mittelfeld. Zug zum Tor entwickelten die Hausherren kaum noch.

Nach einer halben Stunde gab es erstmals zaghafte Pfiffe in der Arena, weil sich die Eintracht vom aserbaidschanischen Vizemeister förmlich einlullen ließ. Ansatzweise Gefahr ging sogar nur von den Gästen aus, als Vügar Nadirov (27.) erst verzog und zehn Minuten später an Eintracht-Torwart Kevin Trapp scheiterte.

Nach dem Wechsel kam der Gastgeber elanvoll aus der Kabine. Stefan Aigner hätte den Vorsprung ausbauen können, scheiterte aber an Gäste-Torwart Miro Varvodiv. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Reynaldo tauchte frei vor Trapp auf und schob den Ball unhaltbar in die lange Ecke.

Die Eintracht geriet dadurch kurzzeitig völlig von der Rolle und beinahe sogar in Rückstand. Erneut dribbelte sich Reynaldo durch die Abwehr, verzog dieses Mal aber knapp. 60 Sekunden danach konnten die Frankfurter dann aufatmen. Jan Rosenthal tankte sich bis zur Grundlinie durch, seine Hereingabe verwerte Inui per Kopf. Der Rest war für die Veh-Truppe ein Schaulaufen, bei dem sie von den versöhnten Fans für die Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne gefeiert wurde.

 
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