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Freiburg verliert in Sevilla: Christian Streich tobt wegen Diagne-Rot

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Schon wieder Diagne  

Wiederholungstäter Diagne sorgt für Unmut in Freiburg

04.10.2013, 13:07 Uhr | t-online.de

Freiburg verliert in Sevilla: Christian Streich tobt wegen Diagne-Rot. Fallou Diagne schleicht nach seinem Platzverweis in die Kabine. (Quelle: dpa)

Fallou Diagne schleicht nach seinem Platzverweis in die Kabine. (Quelle: dpa)

Notbremse, Elfmeter, Rot für Fallou Diagne. Der SC Freiburg erlebte bei der 0:2-Pleite beim FC Sevilla ein böses Déjà-vu. Denn genau wie bei der 0:5-Klatsche in Dortmund schwächten sich die Breisgauer wieder einmal selbst - und wieder war es Diagne. Der Senegalese erwies seiner Mannschaft, die in Unterzahl keine Chance mehr hatte, einen echten Bärendienst und sorgte für einen unfreiwilligen Rekord: so schnell war zuvor noch nie ein Bundesligaspieler zweimal hintereinander vom Platz geflogen. "Innerhalb von fünf Tagen zweimal die gleiche Szene und zweimal der gleiche Spieler - und zerstört alles, was wir uns vorgenommen haben", schimpfte Trainer Christian Streich über seinen Innenverteidiger.

Auch Stürmer Mike Hanke war nach Abpfiff stocksauer: "Wir müssen uns mal hinterfragen, warum wir jedes Spiel mit zehn Mann beenden", wütete Stürmer Mike Hanke nach Schlusspfiff. Die beiden Aussetzer von Diagne waren nämlich nicht die einzigen Platzverweise für den Sportclub in dieser Saison. In elf Pflichtspielen flogen insgesamt schon sechs Spieler vom Platz. Auch Francis Coquelin, Admir Mehmedi (beide in der Bundesliga gegen Hoffenheim), Karim Guede (in der Europa League gegen Liberec) und Immanuel Höhn (im DFB-Pokal gegen Neustrelitz) wurden frühzeitig zum Duschen geschickt.

"Wir bekommen andauernd Rote Karten"

Somit stellen sich die Freiburger immer wieder selbst ein Bein. Ihr Auftritt in Andalusien war lange Zeit durchaus ansehnlich, die Rote Karte machte dann aber alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. "Wir hatten das Spiel in der ersten Halbzeit einigermaßen im Griff. Deshalb ist es umso enttäuschender, dass wir durch eine Rote Karte und einen Elfmeter in Rückstand geraten", ärgerte sich Hanke.

Streich war richtig angefressen. "Das Schlimme ist, dass wir in letzter Zeit andauernd Rote Karten bekommen. Das kostet natürlich dermaßen viel Kraft, sowohl mental als auch physisch. Wir spielen in drei Wettbewerben und haben einen relativ dünnen Kader", sagte er.

Diagne ist der Buhmann

Streichs Kritik richtete sich vor allem gegen Wiederholungstäter Diagne, den er ungewohnt deutlich für die Niederlage verantwortlich machte: "Fallou Diagne spielt auf Abseits, was man niemals tun darf, wenn ein Gegenspieler den Fuß frei hat. Das hatten wir intensiv besprochen. Man kann den Spielern Dinge zeigen und ansprechen und von vielen wird das sehr wach aufgenommen."

Von Diagne, der mit seinem Fehler das Spiel zu Ungunsten der Freiburger entschied, offensichtlich nicht. "Offensichtlich ist er sich des Ernsts der Situation noch nicht bewusst", legte Streich nach. "Sehr sehr viele Spieler in unserer Mannschaft kämpfen Tag und Nacht darum, sich weiterzuentwickeln. Sie sind bereit, alles aus sich raus zu holen: physisch und psychisch. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Fallou dies ganz schnell auch könnte", sagte Streich.

"Haben uns selbst in die Lage gebracht"

Das sieht auch der Gelson Fernandes so. Der Schweizer Nationalspieler trauerte noch lange nach Spielende den verlorenen Punkten nach: "Wenn man gegen eine Mannschaft, die technisch so stark ist, in Unterzahl gerät, wird es sehr schwer. Wir haben uns selbst in diese missliche Lage gebracht."

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