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SC Freiburg holt in Liberec den ersten Sieg und wahrt die Chance

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Erster Sieg in der Europa League  

Der SC Freiburg gewinnt bei Slovan Liberec

29.11.2013, 10:51 Uhr | dpa, t-online.de

SC Freiburg holt in Liberec den ersten Sieg und wahrt die Chance. Freiburgs Pavel Krmas (re.) im Luftduell mit Jirri Fleismann (li.) und Radoslav Kovac von Slovan Liberec. (Quelle: Reuters)

Freiburgs Pavel Krmas (re.) im Luftduell mit Jirri Fleismann (li.) und Radoslav Kovac von Slovan Liberec. (Quelle: Reuters)

Nach dem ersten Sieg im Europapokal seit mehr als zwölf Jahren hat der SC Freiburg das Weiterkommen in der Europa League wieder in der eigenen Hand. Der Bundesligist rackerte sich im vorletzten Gruppenspiel zu einem 2:1 (1:0) bei Slovan Liberec und kann sich nun im abschließenden Heimspiel gegen den FC Sevilla in zwei Wochen den Einzug in die K.o.-Phase sichern. Matthias Ginter (23. Minute) und Francis Coquelin (73.) bescherten den Gästen mit ihren Treffern den ersten Erfolg auf europäischer Bühne seit dem 4:1 gegen den FC St. Gallen in der zweiten UEFA-Cup-Runde am 11. November 2001.

Sergej Rybalkas Anschlusstor (81.) vor 8800 Zuschauern war für den tschechischen Meister von 2012 zu wenig. Damit sind die Freiburger nun Gruppen-Zweiter hinter dem Team aus Sevilla und wären mit einem Sieg gegen Spanier definitiv weiter.

SC-Trainer Christian Streich hatte vor der Partie einen weiteren bitteren Ausfall verkraften müssen. Admir Mehmedi, bislang erfolgreichster Stürmer der Freiburger in dieser Saison, musste wegen Sehnenproblemen im Knie passen. Sechs weitere Profis fehlten ebenfalls verletzt, Nicolas Höfler und Karim Guédé waren gesperrt.

Ginter mit gefühlvollem Heber

In der feuchten Kälte des Stadions U Nisy kamen die Breisgauer nach vorsichtigem Beginn besser ins Spiel. In der Defensive ließ die Streich-Elf zunächst nur wenig zu, offensiv aber mangelte es bei einigen Kontern an der Konsequenz.

So musste eine Standardsituation helfen. Nach einem Eckball des engagierten Sebastian Kerk bekam Liberec-Torwart Premysl Kovar den Ball nicht richtig zu fassen, Ginter hob die Kugel ins rechte Eck. Zwar stand Freiburgs Pavel Krmas, der noch als Unruhestifter vor dem Tor eingriff, in der Situation leicht im Abseits. Doch der Treffer zählte.

Liberec druckvoll und überlegen

Damit waren die Freiburger plötzlich wieder voll im Geschäft. Slovan intensivierte nun seine Bemühungen. Dzon Delarge verpasste eine Flanke von Ondrej Kusnir nur knapp am Fünfmeterraum der Gäste (33.). David Pavelka hatte mit zwei Schüssen kein Glück (37./39.).

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren den besseren Start. Torjäger Michal Rabusic, im Hinspiel einmal erfolgreich, setzte den Ball in der 52. Minute nach schöner Kombination an den Pfosten. Nur fünf Minuten später stand Rabusic erneut völlig frei, verstolperte aber aus Nahdistanz.

Coquelin macht's mit Köpfchen

Der Ausgleich wäre nun völlig verdient gewesen. Liberec war längst die bessere Elf, die Freiburger liefen nur noch hinterher. Erst nach der Einwechslung von Sebastian Freis als zweiter Stürmer neben Mike Hanke bekamen die Badener wieder mehr Zugriff aufs Spiel.

Jetzt störten die Gäste wieder energischer und erkämpften sich die Bälle. Lohn war das 2:0, als Christian Günter flankte und Coquelin per Kopf traf. Doch es wurde noch einmal spannend, nachdem der sträflich freie Rybalka zum 1:2 traf. Nun warfen die Tschechen alles nach vorn, die Gäste wankten gewaltig. Aber es reichte.

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