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SC Freiburg: Der Traum von der Europa League ist ausgeträumt

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Heimpleite gegen Sevilla  

Freiburgs Traum von Europa ist zu Ende

13.12.2013, 07:08 Uhr

SC Freiburg: Der Traum von der Europa League ist ausgeträumt. Freiburgs Darida (li.) und Günter (re.) kämpfen mit Sevillas Samperio um den Ball. (Quelle: dpa)

Freiburgs Darida (li.) und Günter (re.) kämpfen mit Sevillas Samperio um den Ball. (Quelle: dpa)

Das Europa-Abenteuer des SC Freiburg ist nach nur 84 Tagen wieder beendet: Der Bundesligist verlor sein Gruppen-Endspiel gegen den FC Sevilla verdient mit 0:2 (0:1) und gab den zweiten Platz in Gruppe H am letzten Spieltag noch an Slovan Liberec ab. Die Tschechen siegten im Parallelspiel bei GD Estoril mit 2:1 (1:0) und zogen damit hinter Sevilla in die Zwischenrunde ein.

Sevillas Vicente Iborra (39.) und Raul Rusescu (90.+4) besiegelten das Schicksal des abstiegsbedrohten Bundesligisten. Bei ihrem dritten internationalen Auftritt scheiterten die Freiburger damit zum dritten Mal noch vor Weihnachten.

"Make Our Dreams Come True"

Ungeachtet des Abstiegskampfes im Liga-Alltag verzichtete Freiburgs Trainer Christian Streich vor 15.700 Zuschauern auf die große Rotation. Im Vergleich zum 0:3 gegen den VfL Wolfsburg veränderte der 48-Jährige seine Startformation lediglich auf zwei Positionen: Für Fallou Diagne spielte Pavel Krmas in der Innenverteidigung, Nicolai Lorenzoni ersetzte im offensiven Mittelfeld den verletzten Francis Coquelin (Teilabriss des Außenbandes).

"Make Our Dreams Come True" - mit diesem glitzernden Banner wurde die Freiburger Mannschaft von den Fans auf dem Feld empfangen. Die Leistung der Gastgeber aber war nur selten traumhaft. Kämpferisch überzeugte der SC zweifelsfrei, im Spiel nach vorne fehlten allerdings die nötige Ruhe und Zielstrebigkeit. So blieb Krmas' Kopfball (2.) lange Zeit die einzige Torchance.

Iborra bleibt eiskalt

Erst in der 26. Minute bot die Partie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder Erwärmendes, als Admir Mehmedi einen Freistoß gekonnt über die Mauer zirkelte. Sevillas Keeper Javi Varas entschärfte den Schuss aber mit einem tollen Reflex auf der Linie. Auch bei Vladimir Daridas verunglückter Flanke an die Latte (33.) hatten die Freiburger Pech. Nur wenige Minuten später verwertete Iborra die erste Chance der Gäste eiskalt.

Kämpferisch stark, aber harmlos

Eben jene Kaltschnäuzigkeit ließen die Freiburger kurz nach dem Seitenwechsel in Person von Gelson Fernandes vermissen. Nach einem missglückten Abschlag (53.) stand der Schweizer Nationalspieler freistehend vor Varas - verzog aber unbedrängt über das Tor. In der Folge überließ Sevilla den Gastgebern die Spielkontrolle. Aus dem Spiel heraus gelang dem SC allerdings nichts, auch der Distanzschuss des eingewechselten Sebastian Kerk (70.) war viel zu harmlos. Sevilla verpasste es anschließend zunächst noch mehrmals, den Sack zuzumachen - dann schlug Rusescu völlig freistehend zu.

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