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Fußball  

"Aus der Traum" vom Heimfinale - Juve schimpft

02.05.2014, 11:28 Uhr | dpa

"Aus der Traum" vom Heimfinale - Juve schimpft. Juventus Turin verpasste das "Finale in casa".

Juventus Turin verpasste das "Finale in casa". Foto: Alessandro Di Marco. (Quelle: dpa)

Turin (dpa) - Seine Wut auf die Schiedsrichter und Enttäuschung über das verpasste Heimendspiel hielt Antonio Conte nicht lange zurück.

"Wenn man beide Partien sieht, ist die Mannschaft weitergekommen, die es weniger verdient hatte", schimpfte der Trainer von Juventus Turin nach dem bitteren 0:0 gegen Benfica Lissabon und dem K.o. im Halbfinal-Rückspiel der Europa League. "Sie ziehen ins Finale ein, aber mit nur zwei Torschüssen in zwei Spielen. Wir hätten es mehr verdient gehabt", klagte er. Italiens Fußball-Rekordmeister konnte im eigenen Stadion das 1:2 aus dem Hinspiel nicht wettmachen - damit endete auch Juventus' Traum vom ersehnten "Finale in casa".

Den Grund dafür sah Conte jedoch nicht in der Leistung seines Teams - vielmehr fühlte sich der 44-Jährige von den Unparteiischen ungerecht behandelt. "Es war kein Auftritt zu unseren Gunsten", mäkelte er. "Uns fehlt wieder ein klarer Elfmeter, nach dem nicht gegebenen Strafstoß und dem Platzverweis im Hinspiel. Die UEFA muss mehr Respekt zeigen und Schiedsrichter schicken, die auf der Höhe sind."

Vor dem Rückspiel war Juves Hoffnung auf das erste internationale Finale seit dem verlorenen Königsklassen-Endspiel gegen den AC Mailand 2003 groß - umso heftiger traf die Enttäuschung nach dem K.o. Spieler, Fans und Verantwortliche. "Aus der Traum vom Finale", titelte die Turiner Zeitung "La Stampa" und die "Gazzetta dello Sport" kommentierte: "Juve, was für eine Enttäuschung. Das Finale der Europa League in Turin bleibt für Juventus ein Traum."

Verteidiger Leonardo Bonucci haderte vor allem mit dem Ergebnis im Rückspiel, in dem den Turinern trotz Überzahl und einer Reihe klarer Torchancen kein Treffer gelang. "Wir haben bewiesen, dass nicht immer die stärkste Mannschaft weiterkommt", urteilte er. "Wir sind sicherlich enttäuscht, aber wir haben gezeigt, dass wir nicht schlechter waren." Teamkollege Giorgio Chiellini fügte hinzu: "Es tut weh, weil nur ein kleines bisschen Glück gefehlt hat."

Die internationale Enttäuschung will Juve nun so schnell wie möglich abhaken und sich ganz auf die verbliebenen drei Spiele in der Serie A konzentrieren. "Wir scheiden erhobenen Hauptes aus. Jetzt denken wir daran, den dritten Meistertitel hintereinander zu gewinnen", kündigte Conte an. Zwei Punkte fehlen den Bianconeri dafür noch - verliert der AS Rom, könnten die Turiner schon am Sonntag jubeln. Andernfalls will die "alte Dame" am Montag gegen Atalanta Bergamo alles klar machen.

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