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Shinji Okazaki schießt FSV Mainz 05 in Europa League zum Sieg

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Europa-League-Quali  

Mainz müht sich zum knappen Sieg im Hinspiel

31.07.2014, 22:50 Uhr | sid, t-online.de

Shinji Okazaki schießt FSV Mainz 05 in Europa League zum Sieg. Der Mainzer Ja-Cheol Koo (re.) und Asteras Brian Lluy (li.) kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der Mainzer Ja-Cheol Koo (re.) und Asteras Brian Lluy (li.) kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der FSV Mainz 05 hat sich zwar schwer getan, aber gewonnen. Beim Pflichtspieldebüt des neuen Trainers Kasper Hjulmand besiegten die Rheinhessen Asteras Tripolis in der Qualifikation zur Europa League mit 1:0 und können den Einzug in die Playoffs damit in einer Woche in Griechenland perfekt machen.

Torjäger Shinji Okazaki erzielte die Führung (45.) noch in der Schlussphase der sehr schwachen ersten Halbzeit. Der FSV hatte allerdings Glück, beim Lattentreffer von Pablo Mazza fünf Minuten zuvor nicht in Rückstand geraten zu sein.

Nicolai Müller steht nicht im Kader

Auf der Peloponnes muss sich der Tabellen-Siebte der vergangenen Saison deshalb steigern: Spielerisch überzeugten die Mainzer, die bei den bisherigen beiden Europa-Anläufen immer vor der Gruppenphase scheiterten, nur selten. Die Gastgeber waren drei Wochen vor dem Bundesligastart weit von ihrer Bestform entfernt, Hjulmand scheint seine ideale Elf noch nicht gefunden zu haben.

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Vor 18.287 Zuschauern in der Mainzer Arena begann der FSV trotz klarer technischer Überlegenheit viel zu zögerlich. Die Offensivabteilung leistete sich leichtsinnige Abspielfehler, entwickelte in der Anfangsviertelstunde kaum Gefahr und agierte eher wie in einem Trainingsspiel. Der vom Hamburger SV umworbene spielstarke Mittelfeldakteur Nicolai Müller durfte nicht einmal auf der Bank sitzen - sein Abschied wird immer wahrscheinlicher.

Siegtreffer ist ein Zufallsprodukt

Die Gäste, die in der vergangenen Saison mit 28 Punkten Rückstand auf Meister Olympiakos Piräus Platz fünf in der heimischen Super League belegt hatten, überzeugten dagegen mit aggressivem Zweikampfverhalten und beherzten Angriffen über die rechte Seite des Mainzer Verteidigers Joo-Ho Park - sie wurden aber nicht belohnt. In der 30. Minute vergab Pablo De Blasis aus aussichtsreicher Position den bis dahin besten Angriff der Griechen, zehn Minuten später jagte Mazza den Ball an die Mainzer Latte.

Hjulmand, Nachfolger von Thomas Tuchel, setzte bei seinem Debüt zu Beginn nur auf einen der vier Neuzugänge, er brachte den chilenischen WM-Teilnehmer Gonzalo Jara als Rechtsverteidiger. Im Mittelfeld, das in der vergangenen Bundesliga-Saison zeitweise für Furore gesorgt hatte, mangelte es jedoch an Kreativität. Okazakis Führungstreffer kam aus dem Nichts und war ein Zufallsprodukt im Strafraum.

Mainz erzwingt das zweite Tor nicht

Nur Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte tauchte De Blasis freistehend vor dem Mainzer Tor auf, vergab aber erneut (46.). Auf der Gegenseite scheiterte Yunus Malli beim Versuch zu erhöhen (47.), akrobatisch aber erfolglos versuchte es Christoph Moritz in der 54. Minute per Fallrückzieher.

Nach gut einer Stunde bekam der FSV die Partie besser in den Griff, allerdings ohne zwingend auf das für das Rückspiel noch beruhigendere zweite Tor zu spielen.

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