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Europa League: Fans des polnischen Meisters Legia Warschau sind wütend auf die UEFA

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Europa League  

Heftige Fanproteste gegen die UEFA in Warschau

29.08.2014, 09:37 Uhr | t-online.de, dpa

Europa League: Fans des polnischen Meisters Legia Warschau sind wütend auf die UEFA. In ihrem Zuschauerblock zeigen die Fans von Legia Warschau, was sie von dem durch die UEFA forcierten Champions-League-Ausscheiden halten. (Quelle: dpa)

In ihrem Zuschauerblock zeigen die Fans von Legia Warschau, was sie von dem durch die UEFA forcierten Champions-League-Ausscheiden halten. (Quelle: dpa)

Mit einer beeindruckenden Choreographie haben die Fans des polnischen Vereins Legia Warschau während der Europa-League-Playoffs gegen die UEFA protestiert. Vor dem Spiel gegen FC Aktobe hissten die Fans ein riesiges Plakat, unterlegt mit einem breitem Schriftzug und flankiert von Bengalos. Das Transparent stellte die UEFA als geldgieriges Schwein dar. Darunter war zu lesen: "Weil nicht der Fußball zählt, sondern das Geld."

Grund des Protests war das Eingreifen der UEFA bei der Qualifikation zur Champions League. Legia hatte in der Schlussphase des Rückspiels gegen Celtic Glasgow einen Spieler eingewechselt, der aufgrund einer vorherigen Sperre nicht spielberechtigt war.

Sportlich hatte der polnische Meister die beiden Begegnungen für sich entschieden. Einem 4:1 Hinspielsieg folgte auswärts bei Celtic ein 2:0 Erfolg. Nachträglich annullierte die UEFA das Rückspiel und wertete die Partie mit 3:0 für Celtic Glasgow, wodurch Legia schließlich ausschied.

Mit dem 2:0-Sieg gegen den kasachischen Klub aus Aktobe steht Legia Warschau nun in der Gruppenphase der Europa League.

Kuranyi-Klub und Holtbys Spurs weiter

Der frühere deutsche Nationalstürmer Kevin Kuranyi ist derweil mit Dynamo Moskau ebenfalls in die Gruppenphase der Europa League eingezogen. Die Russen setzten sich in den Playoffs gegen Omonia Nikosia aus Zypern nach einem 2:1 (0:0)-Sieg durch. Das Hinspiel in Moskau war 2:2 ausgegangen.

Der frühere Herthaner Christopher Samba erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg. Milan Stepanov hatte das Kuranyi-Team mit einem Eigentor unfreiwillig in Führung gebracht (10.). Der früher für Dynamo Dresden stürmende Mickael Poté (23.) hatte zum 1:1 ausgeglichen.

Skibbe scheitert mit den Grashoppers

Auch Lewis Holtby spielt mit den Tottenham Hotspur in dieser Saison in der Europa League. Die Londoner setzten sich dank der Tore von Harry Kane (45.), Paulinho (49.) und Andros Townsend (65./Foulelfmeter) mühelos mit 3:0 (1:0) gegen AEL Limassol durch. Schon das Hinspiel hatten die Spurs mit 2:1 gewonnen. Holtby wurde bei Tottenhams viertem Sieg im vierten Pflichtspiel der Saison erst in der Schlussphase eingewechselt.

Für Trainer Michael Skibbe ist der Europapokal-Ausflug mit den Grashoppers aus Zürich dagegen beendet, bevor er richtig begann. Die Schweizer scheiterten in den Playoffs am FC Brügge. Nach dem 1:2 im Hinspiel unterlagen die Grashoppers im Rückspiel in Belgien mit 0:1 (0:0). Victor Vazquez erzielte in der 62. Minute den entscheidenden Treffer und machte Skibbes Europa-League-Hoffnungen zunichte.

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