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Europa League: VfL Wolfsburg feiert ersten Sieg in Gruppenphase

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Europa League  

Abgezockte Wölfe feiern ersten Sieg in der Gruppenphase

24.10.2014, 07:59 Uhr | dpa

Europa League: VfL Wolfsburg feiert ersten Sieg in Gruppenphase. Verbissener Kampf um den Ball: Wolfsburgs Luiz Gustavo (li.) im Duell mit Krasnodars Ari. (Quelle: dpa)

Verbissener Kampf um den Ball: Wolfsburgs Luiz Gustavo (li.) im Duell mit Krasnodars Ari. (Quelle: dpa)

Gnadenlos effektiv: Trotz einer schwachen ersten Halbzeit hat der VfL Wolfsburg den ersten Sieg in der Gruppenphase der Europa League geschafft. Nach einem Tor von Ivica Olic (37.) kam der Bundesligist bei FK Krasnodar besser in Schwung und durch einen Doppelpack von Kevin De Bruyne (46./80.) und Luiz Gustavo (64.) zum 4:2 (1:0)-Erfolg. Für das russische Team trafen Kapitän Granqvist mit einem umstrittenen Handelfmeter (50.), den Naldo verursacht hatte, und der Brasilianer Wanderson (86.). Die Wolfsburger haben in Gruppe H mit dem FC Everton und Lille OSC nun gute Chancen den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen.

Beim Ausflug in den Kaukasus war trotz der vier Treffer bezeichnenderweise Torwart Diego Benaglio bester Spieler des Bundesliga-Fünften. Der Schweizer zeigte mehrfach tolle Paraden gegen die stürmischen Russen. "Wir schätzen den Gegner sehr, sehr stark ein, aber der Gegner weiß auch, dass wir eine gute Mannschaft haben", sagte Trainer Dieter Hecking vor dem Spiel. Doch nach vorne lief zunächst nichts bei den Wölfen. Die Hausherren bestimmten in ihrem neuen schmucken Stadion vor knapp 20.000 Zuschauern das Geschehen.

Benaglio bewahrt Wolfsburg vor einem frühen Rückstand

Zunächst vergaben Mauricio Pereyra (9.) und Ricardo Laborde (21.) guten Möglichkeiten für die Hausherren. Und wenn Torhüter Benaglio nicht gewesen wäre, die Gäste wären einem Rückstand hinterhergelaufen. Einen abgefälschten Ball von Naldo kratzte der Schweizer Keeper gerade so von der Linie. Wolfsburg fand überhaupt keine Bindung zum Spiel.

Doch ein "Stochertor" von Olic brachte die Gäste urplötzlich in Führung. Nach einer Flanke von Kevin De Bruyne bedrängte Olic den Schweden Andreas Granqvist und grätschte den Ball über die Linie. Der Kroate verletzte sich bei der Aktion leicht, konnte aber in seinem 75. Europapokalspiel weitermachen, ehe er kurz vor Schluss für den Niederländer Bas Dost ausgewechselt wurde.

Wolfsburg eröffnet zweite Hälfte mit Paukenschlag

Trotz der Führung änderte sich nichts am Wolfsburger Spiel. Die Russen agierten weiter gefälliger, Benaglio rettete kurz vor der Pause die Führung, parierte erneut stark gegen Ari. Mit dem Brasilianer hatten die Wolfsburger so ihre Schwierigkeiten.

Doch nach der Pause änderte sich das Bild. Die Russen waren mit ihren Gedanken wohl noch in der Kabine. Nach 40 Sekunden sorgte De Bruyne mit einem fulminanten Schuss für die eigentlich beruhigende 2:0-Führung. Doch fünf Minuten später war alles wieder offen. Naldo verursachte einen umstrittenen Handelfmeter, als ihm der Ball an die Schulter sprang. Kapitän Granqvist verwandelte das Elfmetergeschenk sicher.

De Bruyne macht den Sack zu

Danach berannten die Russen das Tor der Wolfsburger. Immer wieder stand Torhüter Benaglio im Blickpunkt und alles deutete auf den Ausgleich. Doch die Wolfsburger konnten sich mit ihrem effektiven Spiel durchsetzen. Es war Gustavo, der mit seinem Fernschuss-Treffer die Partie beruhigen konnte. Für den Brasilianer war es ein glücklicher Tag, denn kurz zuvor war er wieder in die Nationalmannschaft berufen worden.

Alles klar machte dann der Belgier De Bruyne, der einen Konter souverän mit seinem zweiten Treffer abschloss. Das Tor von Wanderson war nur noch Ergebniskosmetik für die Gastgeber.

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