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Europa League: VfL Wolfsburg sorgt für neuen Vereinsrekord

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Vier Jokertore, siebter Pflichtspielsieg  

Der VfL Wolfsburg sorgt für einen neuen Vereinsrekord

07.11.2014, 06:51 Uhr | dpa

Torfestival: Wolfsburg überrollt Krasnodar

Torfestival: Wolfsburg überrollt Krasnodar

Torfestival: Wolfsburg überrollt Krasnodar


Der VfL Wolfsburg hat seine Siegesserie auch in der Europa League fortgesetzt und einen Vereinsrekord aufgestellt. Der Bundesligazweite kam durch vier Jokertore zu einem 5:1 (0:0) gegen den FK Krasnodar. Die Niedersachsen feierten damit den siebten Pflichtspielsieg am Stück und verbesserten ihre bisherige Bestmarke aus der Meistersaison 2008/09. Vier Europa-League-Tore durch eingewechselte Spieler in einer Halbzeit gab es ebenfalls noch nie.

Vor 16.674 Zuschauern in der Volkswagen-Arena erzielte der aus Bremen gekommene Aaron Hunt 98 Sekunden nach seiner Einwechslung zur Pause den Führungstreffer und sorgte in der 57. Minute mit seinem zweiten Treffer für Jubelstürme. Nach dem Anschlusstreffer des Brasilianers Wanderson (72.) gelang Josuha Guilavogui (73.) mit seinem ersten Pflichtspieltor für den VfL die Vorentscheidung.

In der 89. Minute verwandelte dann Nicklas Bendtner einen Foulelfmeter und traf auch in der Nachspielzeit noch einmal. "Wenn du endlich triffst für deinen neuen Klub, dann ist das wie eine Befreiung", sagte der wie Hunt eingewechselte Bendtner.

Hecking trotz Sieg teilweise unzufrieden

Der überragende Torhüter Diego Benaglio kritisierte bei "Kabel1" jedoch den langsamen Anlauf seiner Kollegen: "Es darf nicht sein, dass wir 45 Minuten brauchen, um in ein so wichtiges Spiel zu kommen." Auch Trainer Dieter Hecking war nicht zufrieden mit der erste Hälfte: "Die letzte Konzentration war nicht so da wie in den letzten Wochen."

Die Wolfsburger (sieben Punkte) haben nun vor den abschließenden Europa-League-Spielen als Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter FC Everton (8) am 27. November und beim OSC Lille am 11. Dezember beste Chancen auf das Erreichen der Zwischenrunde. Vier Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten Lille sollten reichen.

Allofs: "Haben zu kompliziert gespielt"

Die Niedersachsen taten sich mit den Russen, die sie im Hinspiel bereits mit 4:2 besiegt hatten, in der ersten Halbzeit schwer. Torhüter Benaglio verhinderte mit Glanzparaden einen Rückstand. Nach der fußballerischen Magerkost gab es deutliche Worte. "Wir haben zu kompliziert gespielt", sagte Manager Klaus Allofs bei Sky und bemängelte die Einsatzbereitschaft seiner hoch bezahlten Angestellten.

Dass auch die Profis mit ihrer Leistung nicht zufrieden waren, zeigten die VfL-Stars Luiz Gustavo und Kevin de Bruyne, die sich beim Gang in die Kabine ein Wortgefecht lieferten. Es sei ihm "ganz lieb, wenn sie sich verbal in die Haare geraten", sagte Allofs. Dann sei wenigsten Feuer drin.

Hunt trifft doppelt

Die Wolfsburger kamen mit ihrem Sahnegesicht zurück. Vor allem der Wechsel von Hunt für Ivan Perisic zahlte sich aus. Nach einer Flanke von Träsch gelang Hunt per Kopfball die vielumjubelte Führung. Der Stürmer sorgte dann wenig später für die Vorentscheidung, traf zum 2:0. Beim 4:0 in Stuttgart hatte der von Werder Bremen gekommene Hunt gerade einmal fünf Minuten gespielt. Nun gelangen ihm seine Pflichtspieltore zwei und drei für seine neue Mannschaft.

Erstmals überhaupt traf der von Atletico Madrid ausgeliehene französische Nationalspieler Guilavogui für die Wolfsburger in einem Pflichtspiel. Der Schreck über den Anschlusstreffer von Wanderson hielt nicht lange. Nach einem Foul an Hunt traf Bendtner zur Entscheidung und legte in der Nachspielzeit noch einmal nach.

Rodriguez fällt länger aus als gedacht

Wolfsburg muss unterdessen nun doch länger als gedacht auf Linksverteidiger Ricardo Rodriguez verzichten. "Wir haben ursprünglich vermutet, dass er ganz schnell wieder zurückkommt. Aber jetzt scheint es doch hartnäckiger zu sein", sagte Allofs nach dem Sieg gegen Krasnodar. "Wir hoffen und denken, dass er Ende November nach der Länderspielpause wieder für uns auflaufen wird."

Der Schweizer leidet bereits seit Mitte Oktober unter hartnäckigen Oberschenkelproblemen und hatte sich Anfang der Woche in München erneut untersuchen lassen.

Auch sein bisheriger Vertreter Marcel Schäfer könnte für das Bundesliga-Spiel gegen den HSV ausfallen. Der 30-Jährige war gegen Krasnodar schon nach 39 Minuten wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt worden. "Ich glaube, er hat sich eine Zerrung zugezogen. Jetzt müssen wir abwarten, was die Untersuchung ergibt", sagte Allofs.

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