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Borussia Mönchenglachbach: Max Kruse und Co. hadern mit dem Schiedsrichter

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Nach EL-Aus gegen Sevilla  

Gladbach hadert mit dem Schiedsrichter-Gespann

27.02.2015, 09:25 Uhr | t-online.de, dpa

Borussia Mönchenglachbach: Max Kruse und Co. hadern mit dem Schiedsrichter. Umstrittene Szene: Sevilla-Keeper Sergio Rico (li.) ist schon geschlagen, Verteidiger Daniel Carrico (verdeckt) springt der Ball nach einem Schuss von Max Kruse an die Hand. (Quelle: imago/Eibner)

Umstrittene Szene: Sevilla-Keeper Sergio Rico (li.) ist schon geschlagen, Verteidiger Daniel Carrico (verdeckt) springt der Ball nach einem Schuss von Max Kruse an die Hand. (Quelle: Eibner/imago)

Allzu lange wollten sich Trainer Lucien Favre und seine Spieler mit dem unglücklichen Aus gegen den Titelverteidiger FC Sevilla (2:3) nicht beschäftigen. Die "insgesamt sehr positive Europa-League-Saison" hat laut Favre bei Borussia Mönchengladbach die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ins internationale Geschäft geweckt. Und dennoch haderten die Fohlen nach dem Abpfiff mit dem kroatischen Schiedsrichter Marijo Strahonja. Dieser hatte den Gladbachern etwa zwanzig Minuten vor dem Ende einen vermeintlichen Handelfmeter beim Zwischenstand von 2:2 verwehrt.

Nationalstürmer Max Kruse war in der 67. Minute im gegnerischen Strafraum zu Fall gekommen, spitzelte den Ball aber noch am bereits geschlagenen Sevilla-Keeper Sergio Rico vorbei. Abwehrspieler Daniel Carrico sprang bei der Rettungstat der Ball deutlich an den linken Arm, das Tor zur Führung wurde dadurch verhindert. Referee Strahonja ließ dennoch weiterspielen.

"Wenn weder der Schiedsrichter noch der Linien- oder der Torrichter diese Szene sehen, dann frage ich mich, wozu wir all diese Offiziellen dann noch haben. Das muss doch einer gesehen haben", echauffierte sich Kruse im Interview auf Kabel1.

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Europa League: Gladbach scheitert an Sevilla

Aus der Traum: Der Titelverteidiger ist für die Borussia eine Nummer zu groß. Video

Kramer: "Das ist zwischen clever und unsportlich"

Kruses Teamkollege Christoph Kramer schlug in dieselbe Kerbe: "Ich bin enttäuscht. Wenn wir das dritte Tor machen, brennt es hier richtig", sagte der Nationalspieler und kritisierte die Spanier, die zudem mit vielen Nickeligkeiten aufgetreten waren: "Mag sein, dass es heißt: Sie haben es clever gemacht. Ich könnte so nicht spielen. Das ist zwischen clever und unsportlich."

Gemeint war die Szene in der 29. Minute, als sich Iborra den Ball nach dem zwischenzeitlichen 2:2 der Gladbacher schnappte, ihn nicht mehr herausrücken wollte und dadurch auf Zeit spielte. Er sah dafür allerdings Gelb. Für Kruse hatte die Aktion von Iborra "herzlich wenig mit Respekt zu tun."

Dominguez: "Vielleicht tut uns das Aus gut"

Martin Stranzl, dem das Eigentor zum 0:1 unterlaufen war, richtete den Blick hingegen gleich auf das Alltagsgeschäft in der Bundesliga. "Wir müssen jetzt regenerieren, gegen Paderborn wieder Gas geben und einen Dreier holen, um oben dran zu bleiben", sagte der Verteidiger. Als Tabellendritter haben die Gladbacher beste Chancen, sogar erstmals in der Vereinsgeschichte die direkte Teilnahme an der Champions League zu erreichen.

So könnte das Aus gegen den Cupverteidiger aus Andalusien seine positiven Seiten haben. "Vielleicht tut uns das Aus ganz gut. Wir können uns jetzt auf die Bundesliga konzentrieren", betonte Abwehrspieler Alvaro Dominguez.

UMFRAGE
Gladbach hadert: Hätte der Schiedsrichter in der 67. Minute Elfmeter geben müssen?

Favre: "Nach dem 2:2 war noch alles möglich"

Gleichwohl hätte die Borussia ihre überaus erfolgreiche Europa-Tour - in der Gruppenphase war die Mannschaft ohne Niederlage geblieben - gerne noch etwas fortgesetzt. Einige dumme Abwehrfehler kosteten aber den erstmaligen Achtelfinal-Einzug seit 1995.

"Wir müssen unsere Erfahrungen daraus ziehen", sagte Favre. Trotz 75 Prozent Ballbesitz hatte es gegen Sevilla nicht gereicht. Es war wohl die fehlende Cleverness, die den Ausschlag gab. "Spielerisch waren wir in beiden Spielen besser. Daraus müssen wir lernen. Nach dem 2:2 war noch alles möglich. Wenn wir das 3:2 gemacht hätten, bin ich sicher, dass wir es geschafft hätten".

Gegen Lazio war es schlimmer

Vor zwei Jahren, als die Gladbacher ebenfalls in der Zwischenrunde ausschieden, war die Angelegenheit noch eindeutiger. Gegen Lazio Rom war die Borussia damals chancenlos gescheitert.

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