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Fußball: Wolfsburger Fitness-Test vor Werder-Match

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Fußball  

Wolfsburger Fitness-Test vor Werder-Match

27.02.2015, 14:42 Uhr | dpa

Fußball: Wolfsburger Fitness-Test vor Werder-Match. Wolfsburg-Coach Dieter Hecking freute sich über das Weiterkommen in der Europa League.

Wolfsburg-Coach Dieter Hecking freute sich über das Weiterkommen in der Europa League. Foto: Jose Sena Goulao. (Quelle: dpa)

Lissabon (dpa) - Ein Bad in der Eistonne, ein kühles Getränk in der Hotelbar und zur Belohnung Inter Mailand als nächsten Gegner: Für den VfL Wolfsburg hat sich die schweißtreibende Abwehrschlacht bei Sporting Lissabon gelohnt.

"Ab in die Tonne", erklärte der abgekämpfte Ex-Nationalspieler Christian Träsch nach dem schwer erarbeiteten 0:0 und dem Einzug in das Achtelfinale der Europa League. Dort wartet am 12. und 19. März der 18malige italienische Meister auf den letzten Bundesligaclub im Wettbewerb.

Für die VfL-Fans wird es allerdings kein Wiedersehen mit Lukas Podolski geben. Inter hat den prominenten Winter-Zugang nicht für die Europa League gemeldet, hat aber auch ohne den Weltmeister einiges zu bieten. "Wir haben die zweitbeste Mannschaft der deutschen Meisterschaft bekommen, die gerade 4:1 gegen Bayern München gewonnen hat. Das wird hart, aber das Achtelfinale ist immer schwierig und schön", sagte Inter-Trainer Roberto Mancini.

"Das ist ein äußerst attraktives Los", teilte der VfL Wolfsburg nach der Auslosung am Freitag mit. Das Team mit Trainer Dieter Hecking befand sich zu dem Zeitpunkt auf dem Rückflug aus Portugal und befasste sich bereits mit dem Bundesliga-Spiel am Sonntag beim wiedererstarkten SV Werder Bremen. "Die werden wieder am Maximum arbeiten, darauf müssen wir uns einstellen", sagte der VfL-Coach noch in Lissabon.

Die eklatanten Abwehrfehler, die die Sporting-Mannschaft nicht nutzen konnte, dürfen sich die Wolfsburger bei den heimstarken Bremern nicht erlauben. "Vielleicht war es auch etwas Müdigkeit", urteilte VfL-Manager Klaus Allofs über den insgesamt schwachen Auftritt der zuletzt so starken Mannschaft. Die vielen Spiele in drei Wettbewerben gehen nicht spurlos an dem hochkarätig besetzten Kader vorbei.

"Wir hoffen, dass sie vielleicht etwas müde sind", erklärte deshalb Werder-Trainer Viktor Skripnik zum Duell der beiden besten Rückrundenteams. "Sie werden sicherlich auch rotieren", vermutete der Bremer Coach, der mit seinem Team nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen sogar schon in Reichweite der Europapokalplätze ist. Das nötigte Hecking großen Respekt ab. "Es ist fantastisch, was da entsteht", schwärmte der VfL-Trainer geradezu vom Werder-Aufschwung.

"Werder hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Was Werder leistet, beeindruckt mich", lobte VfL-Sportchef Allofs seinen früheren Club. Auch die Wolfsburger Spieler sehen den Tabellen-Achten inzwischen fast schon auf Augenhöhe. "Bremen hat einen brutalen Lauf. Die Mannschaft spielt wie ausgewechselt", meinte auch Träsch. Im Gegenzug lobt Skripnik den Nord-Nachbarn und speziell Torjäger Bas Dost in höchsten Tönen: "Sie haben Weltklasse-Fußballer und vorne eine Granate."

Ob Träsch und der blasse Weltmeister Andre Schürrle auch am Sonntag wieder mitspielen, ist noch unklar. Das 0:0 bei Sporting nach dem souveränen 2:0-Hinspielsieg in der Vorwoche kostete Kraft, und schon in den kommenden Woche steht das DFB-Pokalmatch in Leipzig auf dem Programm. "Wir hätten die Möglichkeit, was zu machen. Der Trainer wird sich Gedanken machen", deutete Sportchef Klaus Allofs personelle Änderungen an.

In der Tat war Hecking trotz des Weiterkommens, das vor allem der überragende Torwart Diego Benaglio mit seinen Paraden sicherte, nicht zufrieden. "Ich bin sehr froh, dass wir so ein Spiel gezeigt haben, weil wir gesehen haben, dass wir weiter arbeiten müssen. Wir müssen noch dazu lernen", meinte Hecking nach der Zitterpartie.

Beim Champions-League-Absteiger Lissabon taten die zuletzt so angriffsstarken Wolfsburger im Angriff fast nichts. Bis auf einen Pfostenschuss von Kevin De Bruyne funktionierte das Umschaltspiel nicht, und auf den defensiven Außenpositionen hatten die Niedersachsen arge Probleme. "Wir wollen in Bremen wieder ein anderes Spiel zeigen", versprach Träsch.

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