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VfL Wolfsburg mit guten Chancen gegen Inter Mailand

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VfL sieht gute Chancen  

Wolfsburg für Inter eine "Höllenprüfung"

11.03.2015, 17:35 Uhr | sid, dpa

VfL Wolfsburg mit guten Chancen gegen Inter Mailand. "Atomarer Angriff": Die italienische Presse fürchtet den Wolfsburger Sturm um Bas Dost und Andre Schürrle. (Quelle: imago/Christian Schröder)

"Atomarer Angriff": Die italienische Presse fürchtet den Wolfsburger Sturm um Bas Dost und Andre Schürrle. (Quelle: imago/Christian Schröder)

Lukas Podolski bleibt wieder einmal nur die Rolle als Zuschauer. Der Europa-League-Partie seines Klubs Inter Mailand beim VfL Wolfsburg kann der derzeit glücklose Weltmeister daher ganz gelassen entgegensehen. "Mit Wolfsburg haben wir einen Gegner erwischt, der sicher auch um den Titel mitspielt. Das wird ein interessantes Duell", sagte der 29-Jährige vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag (ab 18.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) der "Sport Bild". Für Inter geht es nach dem Pokal-Aus und dem bislang schwachen Abschneiden in der Liga dann fast schon darum, die Saison zu retten.

Podolski kann dabei nicht mithelfen. Er wurde nicht für die Europa League gemeldet und kann so nur zuschauen, wenn seine Teamkollegen in Wolfsburg den Grundstein fürs Weiterkommen legen wollen. "Der Fokus war für Inter in der Rückrunde voll auf der Liga, darum wurde die Entscheidung in meinem Fall auch so getroffen", erklärte er. Doch auch in der Serie A läuft es für den Nationalstürmer nicht rund: Gut zwei Monate nach seinem Wechsel wartet er weiter auf ein Tor, auch Trainer Roberto Mancini kritisierte ihn zuletzt. "Dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine optimale Saison für mich war, weiß ich selber", gab Podolski zu.

"Atomarer Angriff"

Zuletzt litt der vom FC Arsenal ausgeliehene Podolski auch unter der generell schwierigen Situation bei dem Traditionsverein. Von den angestrebten Europapokal-Rängen in der Serie A ist das Team sechs Punkte entfernt, auch wenn es zuletzt mit zehn Zählern aus fünf Spielen wieder aufwärtsging. Das gibt Mancini Selbstvertrauen für das Duell mit Wolfsburg, auch wenn er "zwei sehr schwierige Partien" erwartet. "Wir dürfen uns keine Fehler erlauben", mahnte er.

Vor allem in der Defensive will Mancini sein Team stabilisieren, nachdem er zuletzt geklagt hatte: "Wir sind in der Abwehr zu naiv, wir machen noch immer Fehler." Schon 34 Gegentore hat der 18-malige Landes-Meister in der Serie A kassiert, die "Gazzetta dello Sport" warnte: "Inters naive Abwehr vor der Höllenprüfung: Jetzt geht es gegen Wolfsburgs atomaren Angriff, angeführt von Torjäger Bas Dost."

Besondere Erinnerung für Luiz Gustavo

Jedenfalls rechnen sich die Niedersachsen gute Chancen aus. "Das ist ein großer Traditionsklub, der in dieser Saison aber schon Schwächen gezeigt hat. Ich glaube, dass wir nicht der Außenseiter sind", hatte Manager Klaus Allofs bereits nach der Auslosung erklärt. Und Weltmeister André Schürrle sagte vor dem Hinspiel: "Ich freue mich auf geile Duelle."

Seine ganz persönliche Erinnerung mit den Mailändern hat Luiz Gustavo. Fast auf den Tag genau vor vier Jahren trat der 27 Jahre alte Brasilianer im Achtelfinale der Champions League mit Bayern München gegen Inter an. Mit einem Ausgang, an den er sich nicht so gerne erinnert.

"Damals war es mein erstes Champions-League-Spiel bei Bayern. Das Hinspiel hatten wir in Mailand 2:1 gewonnen, dann zu Hause 2:3 verloren und sind rausgeflogen. Das will ich jetzt auf keinen Fall wiederholen", sagte Luiz Gustavo den "Wolfsburger Nachrichten". Doch die Inter-Mannschaft von heute ist nicht mehr mit dem damaligen Team vergleichbar. "Wir haben eine gute Chance weiterzukommen", sagte Luiz Gustavo und fügte an: "Ich glaube, dass nicht nur Inter, sondern der italienische Fußball allgemein ein paar Schwierigkeiten hat."

"Wer sie unterschätzt, hat schon verloren"

Dieter Hecking setzt derweil ganz auf die Offensive seines VfL Wolfsburg. "Für mich ist es ein gutes Ergebnis, wenn wir gewinnen", sagte der Wolfsburger Coach. Ein Spiel ohne Gegentor spiele dabei keine so große Rolle: "Wenn wir ein Tor kassieren, dann passiert es halt. Wir sind auch auswärts immer in der Lage, Tore zu erzielen."

Er rechnet mit zwei richtig schweren Spielen. "Ich sehe Inter immer noch als eine der größten Mannschaften im internationalen Fußball. Wer sie unterschätzt, hat schon verloren", meinte Hecking.

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