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Europa League: VfL Wolfsburg gewinnt 3:1 gegen Inter Mailand

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Matchwinner De Bruyne  

Wolfsburg dreht die Partie gegen Inter Mailand

12.03.2015, 21:20 Uhr | dpa

Europa League: Wolfsburg dreht Partie gegen Inter

Die Wölfe schaffen sich eine gute Ausgangslage fürs Viertelfinale.

Wolfsburg dreht die Partie gegen Inter (Quelle: ran)


Der Glaube an das Europa-League-Endspiel lebt beim VfL Wolfsburg. Dank zweier Tore des belgischen Offensivstars Kevin De Bruyne und einer Energieleistung gegen Inter Mailand hat der selbst ernannte Titelanwärter gute Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale. Mit einem Doppelpack machte De Bruyne (63./76. Minute) den 3:1 (1:1)-Arbeitssieg des VfL im Achtelfinal-Hinspiel perfekt.

Zuvor hatte Naldo (28.) die frühe Führung der Italiener durch Rodrigo Palacio (6.) vor 25.374 Zuschauern ausgeglichen. Neben Inters wichtigem Auswärtstreffer nimmt Wolfsburg als zweite Hypothek mit ins Rückspiel in einer Woche im San Siro von Mailand, dass Abwehrchef Naldo gelbgesperrt fehlen wird.

Shaqiri hadert mit eigenen Fehlpässen

"Das ist fantastisch für die Mannschaft, wie sie das Spiel gedreht hat - das war wirklich Klasse", lobte VfL-Trainer Dieter Hecking. "Das war auch der Schlüssel in der zweiten Halbzeit, dass wir deutlich passsicherer gespielt haben." Auch der Matchwinner war glücklich: "Am Ende haben wir eine gute Partie gemacht. Ich denke, das 3:1 ist kein schlechtes Ergebnis", sagte De Bruyne.

Dagegen war Xherdan Shaqiri nach der Niederlage enttäuscht - der frühere Münchner haderte vor allem mit der schwachen Leistung nach der Pause: "Für unsere vielen Fehlpässe wurden wir knallhart bestraft."

"Erwartungshaltung ist hoch" 
Hecking: "Schürrle hat nicht gut gespielt"

Dennoch stärkt der Coach der Wölfe seinem Neuzugang den Rücken. Video

Augsburg-Elf bekommt eine zweite Chance

"In der Europa League wollen wir ins Endspiel kommen und dies dann nach Möglichkeit gewinnen", hatte Manager Klaus Allofs vor dem Spiel gesagt. Wie ein Titelaspirant spielte Wolfsburg zunächst aber nicht.

Fünf Tage nach der 0:1-Niederlage in Augsburg gab Trainer Dieter Hecking etwas überraschend genau der gleichen Elf die Chance zur Wiedergutmachung. Doch zunächst sorgten die auswärts in dieser Europa-League-Saison erstmals geschlagenen Italiener mit ihrem ersten Angriff in der 2. Minute für Gefahr im gegnerischen Strafraum.

Schürrle nach enttäuschender erster Halbzeit raus

Danach vertändelte Daniel Caligiuri im 16er eine gute Chance (5.) - und im Gegenzug passierte es: Nach einem Schnitzer von Robin Knoche reagierte Mauro Icardi blitzschnell, sein argentinischer Landsmann Palacio hatte freie Bahn und verwandelte gegen den chancenlosen VfL-Keeper Diego Benaglio eiskalt. Es war im fünften Europa-League-Spiel der dritte Treffer für Palacio - und das erste Gegentor des VfL seit dem 27. November beim 0:2 gegen Everton. "So einen Fehler darf man sich gegen so eine Mannschaft nicht erlauben", monierte Allofs später.

Sogar ein Dreierpack war möglich

Die Mannschaft von Inter-Trainer Roberto Manicini machte ihre Sache bis zum Ausgleich sehr gut, der 18malige italienische Meister war anfangs vor allem bei Kontern kreuzgefährlich. Doch das 1:1 durch einen Hammer-Kopfball Naldos nach Eckball von De Bruyne wirkte wie ein Wecksignal: Inter-Torhüter Juan Carrizo war da chancenlos, Sekunden zuvor hatte er gegen Caligiuri in glänzender Manier das 1:1 verhindert. Das Tor gab Wolfsburg Sicherheit und Selbstvertrauen, die Gastgeber bestimmten nun die Partie. Vierinha vergab die Chance zur Führung (43.).

In der Pause reagierte Hecking auf die erneut schwache Vorstellung von André Schürrle und brachte Christian Träsch für den Weltmeister. Ohne Schürrle wurde das Spiel der Gastgeber deutlich besser. Die Wölfe waren nun hellwach und drückten auf das 2:1 - Chancen gab es mehr genug - zwei verwandelte De Bruyne, sogar das 4:1 hatte er in der Nachspielzeit auf dem Fuß.

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