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André Schürrle steckt beim VfL Wolfsburg in der Krise

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Zur Halbzeit ausgewechselt  

Weltmeister Schürrle steckt in der Krise

13.03.2015, 09:52 Uhr | t-online.de, dpa

Europa League: Wolfsburg dreht Partie gegen Inter

Die Wölfe schaffen sich eine gute Ausgangslage fürs Viertelfinale.

Wolfsburg dreht die Partie gegen Inter (Quelle: ran)


Der VfL Wolfsburg ist zurück in der Erfolgsspur. Fünf Tage nach der ersten Pflichtspielniederlage seit fast vier Monaten zeigte der Tabellenzweite der Bundesliga beim 3:1 gegen Inter Mailand begeisternden Fußball. Besonders im zweiten Durchgang der Achtelfinal-Partie in der Europa League spielten die Wölfe wie entfesselt. Doch einer saß zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Bank: Weltmeister André Schürrle wurde zur Halbzeit ausgewechselt.

Der 32-Millionen-Mann erlebte gegen Inter seinen vorläufigen Tiefpunkt im Trikot des VfL. Schon nach fünf Minuten legte er den Ball nach einem undankbaren Zuspiel von Verteidiger Robin Knoche auf Mailands Stürmer Icardi, der daraufhin die Führung der Italiener durch Rodrigo Palacio vorbereitete.

"Wir haben die Situation nicht gut gelöst", sagte Manager Klaus Allofs, nahm Schürrle aber auch in Schutz: "Die letzten zwei Wochen vor dem Wechsel hat er auch wegen Rückenproblemen nicht mehr viel trainiert", so Allofs. "Das hängt ihm noch ein bisschen nach." Von einer Leistungssteigerung des Nationalspielers ist er aber überzeugt: "Wir wissen, was er kann. Das wird er auch in dieser Saison noch für uns einbringen."

"Erwartungshaltung ist hoch" 
Hecking: "Schürrle hat nicht gut gespielt"

Dennoch stärkt der Coach der Wölfe seinem Neuzugang den Rücken. Video

Rückendeckung für Schürrle

Auch Kevin De Bruyne, der mit zwei Toren (63./76.) im zweiten Durchgang mächtig aufdrehte, äußerte sein Verständnis für Schürrle. "Ich weiß, dass das schwer für ihn ist, das war bei mir nicht anders. Aber ich mache mir keine Sorgen", sagte der 23-Jährige. De Bruyne war vor einem Jahr ebenfalls vom FC Chelsea nach Wolfsburg gewechselt und hatte anfänglich mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.

Rückendeckung erhält Schürrle auch von Dieter Hecking: "Ich stehe zu ihm wie eine Eins. Er soll Vertrauen spüren", sagte der Trainer des VfL. Gut gespielt habe Schürrle aber nicht, weshalb er ihn in der Halbzeit ausgewechselt habe. "Er kann besser spielen. Das weiß er."

Hecking warnt vorm Rückspiel

Mit dem Ergebnis zeigten sich die Wolfsburger sehr glücklich. "Das ist eine sehr gute Ausgangslage. Wir hätten in der zweiten Halbzeit sogar noch das ein oder andere Tor mehr machen können", sagte Abwehrspieler Christian Träsch. So sieht es auch Hecking: "Wir haben jetzt eine gute Chance, ins Viertelfinale einzuziehen."

Doch der Coach warnte vor dem Rückspiel in einer Woche: "Da wird noch einmal mächtig viel Arbeit auf uns zukommen." Zumal dann wie auch am Sonntag in der Bundesliga gegen Freiburg Abwehrchef Naldo gelb gesperrt fehlt. Ob Schürrle in den beiden Partien wieder von Beginn an auf dem Platz stehen wird, darf durchaus bezweifelt werden.

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