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Wolfsburg steht nach Sieg bei Inter im Europa-League-Viertelfinale

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Sieg bei Inter Mailand  

Wolfsburg zieht souverän ins EL-Viertelfinale ein

19.03.2015, 22:59 Uhr | dpa, t-online.de

Europa League: VfL Wolfsburg steht im Viertelfinale

Die Wölfe ziehen nach dem Sieg bei Inter Mailand ins Viertelfinale ein.

Die Wölfe ziehen nach dem Sieg bei Inter Mailand ins Viertelfinale ein. (Quelle: ran)


Der VfL Wolfsburg steht als erster deutscher Klub seit 2011/12 im Viertelfinale der Europa League. Bei Inter Mailand gewann die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking 2:1 (1:0). Durch den 3:1-Sieg im Hinspiel war das Weiterkommen zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Daniel Caliguiri brachte den VfL vor 42.000 Zuschauern im Giuseppe-Meazza-Stadion in Führung (24. Minute), die Italiener glichen durch Rodrigo Palacio (71.) aus, bevor Nicklas Bendtner kurz vor dem Abpfiff (89.) alles klar machte.

Benaglio in Mailänder Druckphase auf dem Posten

"Unsere Körpersprache muss sehr, sehr gut sein", hatte Trainer Dieter Hecking seine Profis vor der Partie noch einmal vor dem Gegner gewarnt, bei dem der angeschlagene Ex-Bayer Xherdan Shaqiri nur auf der Bank saß. Tatsächlich begann das in der Serie A auf Platz sieben abgerutschte Team von Roberto Mancini in dem Bestreben, in einer bisher verkorksten Saison die letzte Chance wahrzunehmen, rasant und druckvoll.

Bei zwei guten Möglichkeiten durch Hernanes (9.) und Mauro Icardi (23.) war aber der starke Diego Benaglio im Wolfsburger Tor jeweils hervorragend auf dem Posten.

De Bruyne legt für Caligiuri auf

Doch der VfL hielt von Beginn an dagegen und erwies sich mit fortschreitender Spieldauer als das spielerisch reifere Team. Bas Dost (9.) bot sich die große Chance, schnell für Ruhe zu sorgen, als er alleine auf Inter-Torhüter Juan Carrizo zulief, doch der Niederländer vertändelte den Ball. Besser machten es die Gäste eine Viertelstunde später, als Caligiuri eine Hereingabe von De Bruyne zur verdienten Führung im Tor der Italiener unterbrachte.

Der zur Zeit in überragender Form spielende Belgier war schon beim 3:1 im Hinspiel und beim 3:0 gegen Freiburg an allen Wolfsburger Toren entweder als Vorbereiter oder als Vollstrecker direkt beteiligt.

Allofs: "Das einzige ist, dass wir noch zu viele Chancen zulassen"

Mit der Führung im Rücken beherrschte der VfL das Geschehen gegen die im Europacup ohne Lukas Podolski spielenden Italiener fast nach Belieben. Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs war mit den ersten 45 Minuten seiner Mannschaft sehr zufrieden. "Das einzige ist, dass wir noch zu viele Chancen zulassen", merkte er zur Pause im TV-Sender Sky an.

Eine starke Vorstellung lieferte vor allem Caligiuri, der weitere Pluspunkte im Duell mit Schürrle um einen Stammplatz im Team sammelte.

Palacio bestraft Nachlässigkeiten

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen wenig: Der VfL bestimmte Tempo und Rhythmus der Partie, ließ bei seinen Kontern aber die letzte Konsequenz vermissen. Allerdings musste Benaglio bei gelegentlichen Unaufmerksamkeiten seiner Vorderleute auch weiter auf dem Posten sein. In der 65. Minute lenkte der Schweizer Nationalkeeper per Fußabwehr einen Schuss von Rodrigo Palacio um den Pfosten.

Sechs Minuten später bekam der VfL die Quittung für die nachlassende Konzentration, als Palacio nach einem Doppelpass zum Ausgleich traf. Auf der Gegenseite blieb Torjäger Dost erneut glücklos. Der Niederländer, der zum vierten Mal nacheinander ohne Treffer blieb, wurde nach gut einer Stunde durch Bendtner ersetzt, der in der Schlussphase mit dem zweiten Tor alles klar machte.

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