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Europa-League-Viertelfinale: VfL Wolfsburg trifft auf SSC Neapel

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Europa-League-Auslosung  

VfL Wolfsburg bekommt es mit dem SSC Neapel zu tun

20.03.2015, 15:29 Uhr | sid

Europa-League-Viertelfinale: VfL Wolfsburg trifft auf SSC Neapel. Das Viertelfinale ist erreicht. Nun geht es für den VfL Wolfsburg gegen den SSC Neapel. (Quelle: imago/Christian Schrödter)

Das Viertelfinale ist erreicht. Nun geht es für den VfL Wolfsburg gegen den SSC Neapel. (Quelle: Christian Schrödter/imago)

Inter Mailand zweimal geschlagen, die internationale Reifeprüfung bestanden - nun kann der nächste Hochkaräter aus Italien kommen: Beim VfL Wolfsburg blickt man nach dem 2:1 (1:0) im Hexenkessel von San Siro voller Vorfreude auf das Viertelfinale in der Europa League gegen den SSC Neapel. Der zweimalige italienische Meister wurde dem einzig im Wettbewerb verbliebenen Bundesligisten in Nyon zugelost.

"Neapel ist noch mal einen Tick stärker als Inter, aber Bangemachen gilt nicht. Wir haben genug Qualität, um auch diese Aufgabe zu lösen", sagte VfL-Manager Klaus Allofs bei Sky.

In den weiteren Viertelfinal-Begegnungen bekommen es der AC Florenz und Nationalstürmer Mario Gomez mit Dynamo Kiew zu tun. Titelverteidiger FC Sevilla genießt gegen Zenit St. Petersburg zunächst Heimrecht, ebenso wie Dnjepr Dnjepropetrowsk gegen den FC Brügge.

Traum vom ersten Europacup-Triumph nimmt Gestalt an

Nach den souveränen Achtelfinal-Auftritten gegen Inter begegnet Wolfsburg dem Ex-Klub von Diego Maradona mindestens auf Augenhöhe, der Traum vom ersten Europacup-Triumph nimmt immer mehr Gestalt an. Man habe bewiesen, "dass wir uns vor keiner Mannschaft in diesem Wettbewerb mehr verstecken müssen", sagte Keeper Diego Benaglio nach dem zweiten Viertelfinal-Einzug in der Klubgeschichte nach 2010. Die Spiele finden am 16. April in Wolfsburg und 23. April in Neapel statt.

Schlussmann Benaglio war gegen Inter wieder der Turm in der Schlacht und hielt sein Team mit mehreren Großtaten auf Kurs. Nur beim Tor von Vize-Weltmeister Rodrigo Palacio (71.) war der Schweizer machtlos. "Unsere Chancen stehen nicht schlecht, eine Runde weiter zu kommen", sagte der Torhüter selbstbewusst.

VfL zeigt gewohnte Stärken

Das sah Trainer Dieter Hecking ähnlich. "Zwei Siege gegen Inter - viele unserer Spieler wird das in ihrer Entwicklung weiter nach vorne bringen", sagte der 50-Jährige, der sich auch die Frage nach dem Finale am 27. Mai in Warschau nicht mehr verbat: "Es sind noch sehr gute Mannschaften dabei. Das sind Gegner, die ein gutes Niveau haben. Doch diese Gegner wissen auch, dass wir ein gutes Niveau haben."

Besonders erfreut war Hecking, dass die Spieler seinen Matchplan eins zu eins umgesetzt hatten. Während sich der 18-malige italienische Meister abseits des modernen Fußballs ohne Pressing und schnelles Umschalten präsentierte, zeigten die Grün-Weißen ihre gewohnten Stärken. "Wir haben das Tempo hoch gehalten und gleichzeitig Nadelstiche gesetzt. Das war der Schlüssel zum Erfolg", so Hecking.

Caligiuri stößt Tor zum Viertelfinale auf

Für Halb-Italiener Daniel Caligiuri wurde mit dem Auftritt im Giuseppe-Meazza-Stadion ein Traum wahr. Mit seinem Treffer zum 1:0 (24. Minute) stieß der Mittelfeldspieler das Tor zum Viertelfinale weit auf. Der 27-Jährige ist Mailand-Fan, allerdings von Stadtrivale Milan. Dennoch besorgte er den meisten seiner Familien-Mitgliedern Tickets. Nur einer fehlte. "Mein Vater hat das Spiel auf einem Schiff in der Karibik verfolgt. Er hat für mich gejubelt", berichtete Caligiuri.

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