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Europa League: VfL Wolfsburg kassiert Heimpleite gegen Neapel

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Bittere Heimpleite gegen Neapel  

Wolfsburg so gut wie aus der Europa League ausgeschieden

17.04.2015, 07:51 Uhr | dpa, t-online.de

Mit hängendem Kopf muss Naldo (re.) den Jubel der Italiener ertragen. (Quelle: Reuters)
Der SSC Neapel nimmt die Wölfe auseinander

Nur ein Wunder kann den VfL Wolfsburg noch ins EL-Halbfinale retten.

Der SSC Neapel nimmt die Wölfe auseinander


Für den VfL Wolfsburg dürfte das Kapitel Europa League für diese Saison beendet sein. Die Niedersachsen unterlagen im Viertelfinal-Hinspiel dem SSC Neapel mit 1:4 (0:2). Sollte den Wölfen in einer Woche nicht noch ein Fußball-Wunder gelingen, wäre auch der letzte deutsche Vertreter aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Gonzalo Higuain hatte die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung gebracht. In der 23. Minute erhöhte Marek Hamsik nach glänzender Vorarbeit von Higuain. Die Wolfsburger hatten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Pech. Neapels Schlussmann Mariano Andujar lenkte einen Schuss von André Schürrle noch an die Latte.

In der zweiten Halbzeit bauten dann zunächst Hamsik (64.) und Manolo Gabbiadini (77.) die Führung für die Italiener aus. Nicklas Bendtner gelang zehn Minuten vor dem Abpfiff noch eine Ergebniskorrektur.

Schürrle in der Startelf

"Man muss anerkennen, dass wir nicht unseren Tag gehabt haben", sagte Trainer Dieter Hecking im TV-Sender Sky nach der höchsten Wolfsburger Europapokal-Heimniederlage. Er gab sich keinen großen Illusionen für das Rückspiel am kommenden Donnerstag hin: "Die Chancen sind sehr gering, dass wir das noch drehen können. Das muss man ehrlich sagen."

Vor 25.112 Zuschauern bekamen die mit dem Ziel Finalteilnahme angetretenen Wolfsburger von den abgeklärten Süditalienern schonungslos aufgezeigt, was ihnen noch fehlt, um im kommenden Jahr in der Champions League mithalten zu können.

Die Niedersachsen begannen schwungvoll und versuchten, über die Außenpositionen die Gäste unter Druck zu setzen. Dazu hatte Trainer Dieter Hecking im Vergleich zum Bundesliga-Spiel beim Hamburger SV (2:0) Schürrle in die Startformation für Ivan Perisic beordert. Trotz Überlegenheit blieben klare Torchancen aber aus

Irregulärer Führungstreffer

Dann der Schock für den VfL: Gleich mit der ersten Angriffsaktion gingen die Neapolitaner nach 15 Minuten in Führung. Nach Pass von Dries Mertens verwandelte Higuain unhaltbar für VfL-Schlussmann Diego Benaglio. Pech für die Wolfsburger: Das Tor hätte wegen Abseits und Handspiels des Argentiniers nicht zählen dürfen.

Der Treffer zeigte bei den Gastgebern Wirkung. Der Anfangsschwung war dahin, Neapel übernahm das Kommando. Beinahe ohne Gegenwehr kamen die Süditaliener zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Hamsik (23.) nach tollem Zuspiel von Higuain.

Schürrle im Pech

Wolfsburg brauchte lange, um sich von dem Doppelschlag zu erholen. Neapel kontrollierte das Spiel. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab der VfL ein Lebenszeichen von sich: Weltmeister Schürrle zwang mit einem 20-Meter-Schuss SSC-Keeper Mariano Andujar zu einer Klasse-Aktion. Dieser lenkte den Ball noch an die Latte.

"Nach dem ersten Tor haben wir die Nerven verloren", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs in der Pause im TV-Sender Sky. "Wir wollen Fußball spielen. Wir müssen aber mehr gegenhalten, Zweikämpfe gewinnen. Das war zu leicht für Neapel."

Neapel auch nach der Pause gefährlicher

Allofs' Hoffnung auf Besserung erfüllte sich nach dem Wechsel nicht. Wolfsburg bemühte sich, doch Neapel war stets gefährlicher. Selbst VfL-Star Kevin De Bruyne tauchte ab. Auch die Hereinnahmen von Bendtner (57.) für den schwachen Bas Dost und Perisic (64.) für Schürrle brachten nur wenig.

Higuain (48.) hatte schon früh nach Wiederanpfiff die Möglichkeit zum 3:0, scheiterte aber am stark reagierenden Benaglio. 16 Minuten später holte Hamsik nach einem Aussetzer von Guilavogui das Versäumte nach, der eingewechselte Gabbiadini machte mit seinem Tor den Klassenunterschied deutlich. Bendtners Ehrentreffer war da nur noch ein schwacher Trost.

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