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Borussia Dortmund reist ohne seine torgefährlichsten Spieler nach Krasnodar

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Dortmund in Krasnodar  

Die wichtigsten Offensivspieler fehlen

25.11.2015, 20:54 Uhr | dpa

Borussia Dortmund reist ohne seine torgefährlichsten Spieler nach Krasnodar. Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang und Marco Reus werden in Krasnodar keine Tore für den BVB erzielen. Trainer Tuchel ließ das Trio in Dortmund. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang und Marco Reus werden in Krasnodar keine Tore für den BVB erzielen. Trainer Tuchel ließ das Trio in Dortmund. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Ohne Pierre-Emerick Aubameyang, Marco Reus und Shinji Kagawa will Borussia Dortmund beim Europa-League-Spiel beim FK Krasnodar den Gruppensieg perfekt machen. Trainer Thomas Tuchel ließ seine wichtigsten Offensivspieler zu Hause. Auch Abwehrspieler Jo-Hoo Park trat die Reise nicht mit an.

Aubameyang, Reus und Kagawa haben in der aktuellen Europa-League-Saison 14 Treffer erzielt. "Wir haben sie nicht zu Hause gelassen, weil wir glauben, auch ohne sie bestehen zu können. Aber wir brauchen für diese schwere Aufgabe Spieler, die zu 100 Prozent fit sind", begründete Tuchel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den Verzicht.

Bereits für die K.o.-Runde qualifiziert

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte vor dem Abflug nach Russland der Mannschaft einen klaren Auftrag mit auf den Weg gegeben: "Wir wollen den Gruppensieg." Nach dem 1:3 in Hamburg nahm auch Tuchel sein Team in die Pflicht. "Wir erwarten eine deutliche Reaktion, dass die Mannschaft mit mehr Leidenschaft auftritt."

Qualifiziert für die K.o.-Runde sind die Dortmunder bereits. Um die Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen, würde der Borussia schon ein Remis beim drei Punkte entfernten Zweiten aus Russland genügen. Das gilt auch bei einer Niederlage mit einem Treffer Differenz, sofern mindestens zwei eigene Tore gelingen.

Ähnlich wie Tuchel erwartet auch Watzke eine Reaktion der Mannschaft auf den dürftigen Auftritt beim HSV. Bereits bei der Mitgliederversammlung des BVB am Sonntag hatte er die Gelegenheit genutzt, sie bei allem Lob für den Aufwärtstrend mit nur zwei Niederlagen in 23 Pflichtspielen in die Pflicht zu nehmen: "In der Mannschaft steckt soviel Potenzial, das ihr noch nicht im Ansatz umgesetzt habt. Idealerweise werden wir das in Krasnodar und am Sonntag gegen Stuttgart sehen."

Rückendeckung für Hummels

Ein Profi, der zuletzt das eine oder andere Mal unter seinem Niveau blieb, ist Mats Hummels. Deshalb stand der Weltmeister zuletzt in der öffentlichen Kritik. Gerüchte, dass der bis 2017 gebundene Abwehrchef aus Verärgerung über diese Medienschelte mit einem Vereinswechsel im kommenden Sommer liebäugelt, dementierte Watzke. Für ihn ist "die Massivität der Kritik überzogen".

Von einem gestörten Verhältnis zwischen Verein und Spieler könne keine Rede sein. "Ich lese heute, dass es Probleme im Verhältnis zwischen Mats und uns gibt. Das ist nicht der Fall. Er ist manchmal nicht pflegeleicht, aber das muss nicht immer ein Qualitätsnachteil sein. Er hat alle Unterstützung von uns."

Tuchel sieht das ähnlich und reagierte mit Unverständnis auf Fragen zum Thema: "Ich verstehe nicht, warum ich mir Gedanken machen sollte, ob Mats Hummels der Richtige für das Kapitänsamt ist."

Eine Pause für Hummels zog der Trainer nicht in Erwägung. Obwohl der Innenverteidiger in 22 von 23 Partien dabei war, nahm ihn der Coach mit auf die lange Reise in das rund 2400 Kilometer entfernte Krasnodar. Spielpraxis soll dazu beitragen, dass die zuletzt wankende Abwehr wieder an Stabilität gewinnt. Zudem erwartet den BVB in der Partie beim Tabellensechsten der russischen Liga heftige Gegenwehr, die vor allem die Abwehr fordern dürfte. Schließlich kann auch das Team aus Krasnodar in dem knapp 32 000 Zuschauer fassenden Kuban-Stadion der Borussia mit einem Sieg in die K.o.-Runde folgen.

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