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BVB-Ultras greifen Polizei nach nach Europa-League-Spiel an

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Nach Europa-League-Spiel  

BVB-Ultras greifen Polizisten an

11.12.2015, 17:16 Uhr | dpa

BVB-Ultras greifen Polizei nach nach Europa-League-Spiel an. Polizisten beim "Hochrisikospiel" des BVB gegen PAOK Saloniki. (Quelle: dpa)

Polizisten beim "Hochrisikospiel" des BVB gegen PAOK Saloniki. (Quelle: dpa)

Unschöne Szenen nach dem 0:1 von Borussia Dortmund gegen PAOK Saloniki in der Europa League: Rund 250 Ultras haben in der Dortmunder Innenstadt Polizisten angegriffen. Als die BVB-Anhänger auf dem Heimweg in eine U-Bahn steigen wollten, sei es zu "körperlichen Auseinandersetzungen" gekommen, berichteten die Beamten.

Laut Polizei drängten sie Beamte, die zur Sicherung in einer U-Bahn eingesetzt waren, durch Schläge und Tritte aus der Bahn heraus. Mehrfach wurden Beamte geschlagen, getreten und mit Reizgas besprüht. Mindestens einem Beamten wurde ins Gesicht gespuckt. "Polizeibeamte setzten zur Gegenwehr Pfefferspray und den Einsatzmehrzweckstock ein", teilte die Polizei mit. Ernster verletzt wurde trotz aller Gewalt offenbar niemand.

Mit Helm beworfen

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange verurteilte die Gewalt: "Es ist für mich absolut inakzeptabel, wie die Gesundheit meiner Beamtinnen und Beamten von Dortmunder Ultras leichtfertig und völlig sinnfrei aufs Spiel gesetzt wird. Ich vertraue darauf, dass die Ermittlungen zu beweissicheren Strafverfahren und rechtskräftigen Verurteilungen dieser Kriminellen führen werden."

Zwei Beamten wurden die Helme entrissen. Mit einem wurde den Angaben zufolge anschließend von einer höheren Bahnhofsebene aus nach den Polizisten geworfen. Ein weiterer Polizeibeamter wurde von Vermummten in deren Mitte gezogen, bespuckt und körperlich angegangen. Mit Hilfe von Verstärkung konnten die Randalierer schließlich festgesetzt werden, so die Polizei. Von 244 Personen sei anschließend die Identität festgestellt worden.

Bei den Dortmunder Ultras seien unter anderem 72 Sturmhauben, sieben Mundschützer, acht Paar Quarzsand-Handschuhe sowie zehn Schals und Mützen von PAOK Thessaloniki gefunden worden, hieß es weiter.

Festnahmen und Strafanzeigen 

Die Partie war als "Hochrisikospiel" eingestuft worden. Am Vormittag hatte die Polizei bei einer Kontrolle eines Busses mit Fans aus Griechenland unter anderem ein Messer, Pyrotechnik und Betäubungsmittel entdeckt. 

Die Beamten konfiszierten auch sogenannte Passivbewaffnung wie Handschuhe mit Kunststoffverstärkung. Fünf Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen elf Männer wurde Strafanzeige erstattet.

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