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Jürgen Klopp nach EL-Erfolg: "Es wird immer kniffliger"

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Liverpool muss lange bangen  

Klopp: "Dann wird es immer knifflig"

26.02.2016, 13:27 Uhr | t-online.de

Jürgen Klopp nach EL-Erfolg: "Es wird immer kniffliger". Nervenaufreibend:Jürgen Klopp musste lange Warten, ehe das Weiterkommen seines FC Liverpool endlich perfekt war. (Quelle: Reuters)

Nervenaufreibend:Jürgen Klopp musste lange Warten, ehe das Weiterkommen seines FC Liverpool endlich perfekt war. (Quelle: Reuters)

Von Nico Herold

Jürgen Klopp wollte es nicht so recht wahrhaben. Fünf Minuten Nachspielzeit sollte es geben – das war dem Trainer des FC Liverpool definitiv zu viel. Er musste schon genug Bangen am Ende des 1:0 (1:0)-Sieges seines Teams gegen den FC Augsburg in der Runde der besten 32 Teams der Europa League. Da dem wacker kämpfenden Bundesligisten jedoch auch in den letzten Momenten der Partie kein Tor gelang, war alles Bangen unnötig und Liverpool im Achtelfinale.

Was nicht bedeutete, dass Klopp das Spiel seines Team komplett genießen konnte. "Wenn du ein Spiel nicht früh genug entscheiden kannst, wird es immer knifflig", erklärte er. Bei neutraler Betrachtung wäre ein Ausscheiden der Engländer aber äußerst unverdient gewesen. Klopp sah das genauso: "Es war ein gutes und schweres Spiel. Jeder, der es gesehen hat, wird zustimmen, dass wir verdient gewonnen haben."

Klopp lobt Augsburg

Dass der aktuelle Premier-League-Achte dennoch so lang bangen musste, lag zum einen an der schlechten Chancenverwertung der Gastgeber – und zum anderen an tapfer kämpfenden Augsburgern. Dafür gab es auch von Klopp reichlich Lob: "Der FCA hat ein tolles Team. Sie haben viel riskiert und gut verteidigt."

Über die Vorstellung seines Teams vor dem gegnerischen Tor war der 48-Jährige selbstredend nicht so happy. Nach der frühen Führung durch James Milner, der einen von Dominik Kohr verursachten Handelfmeter verwandelte, ließ Liverpools Offensiv-Abteilung um den Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino besonders in der ersten Halbzeit gute Chancen ungenutzt.

Die beste Gelegenheit verpasste dabei Daniel Sturridge, als er kurz vor dem Pausenpfiff nur den Pfosten traf. Beim Gang in die Halbzeit konnte der FCA froh sein, noch im Spiel zu sein.

Viel Ballbesitz für Liverpool

Die Taktik der Reds war dabei für Klopp-Kenner nichts Neues. Immer wieder attackierten die Engländer die Augsburger bereits in deren Hälfte und gaben dem Bundesligisten damit kaum Luft zum Atmen. Die Folge: viel Ballbesitz für Liverpool und kaum Gefahr für das Tor von Keeper Simon Mignolet.

Es war bezeichnend, dass die beste Chance der Schwaben aus einem groben Abwehrschnitzer der Briten entstand. Caiuby vergab dabei jedoch knapp, obwohl er Mignolet bereits umkurvt hatte. Diese Szene blieb jedoch lange eine Ausnahme.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb das Team von der Insel deutlich feldüberlegen. Bis die Liverpooler auf einmal merkten, dass sie die Partie immer noch nicht entschieden hatten.

Ein 1:1 hätte gereicht

Denn: Genau dann wurde der FC Augsburg stärker, erspielte sich einige gute Torchancen und war drauf und dran die Sensation perfekt zu machen. Nach dem 0:0 im Hinspiel hätte dem FCA aufgrund der Auswärtstorregel ein 1:1 zum Weiterkommen gereicht.

Den Reds-Spielern, ihrem Trainer sowie dem Publikum an der Anfield Road war anzumerken, dass sie realisierten, wie viel auf dem Spiel stand. "Das einzige Problem war, dass wir die Begegnung in den letzten zwanzig Minuten nicht kontrollieren konnten", gab daher auch Klopp nach Spielende zu.

Reuter: "Es hat nicht viel gefehlt"

Bitter für die Augsburger, die ihre einzige gute Phase im Spiel nicht nutzen konnte. "Schade", bekannte deswegen auch FCA-Manager Stefan Reuter: "Im Grunde hat nicht viel gefehlt." Auch bei Trainer Markus Weinzierl herrschte deswegen ein klein wenig Frust: "Chancen waren bis in die Schlussphase da. Es war möglich, weiterzukommen."

Möglich – auch wenn es nicht wirklich verdient gewesen wäre. Denn trotz des äußerst spannenden Endes setzte sich letztlich die bessere Mannschaft durch.

Vielleicht beherzt das Klopp-Team ab dem Achtelfinale dann auch einen Hinweis ihres Trainers: „Wir haben einfach vergessen, das entscheidende Tor zu erzielen.“ Mit diesem ist es immer einfacher, so viel ist sicher. Dann müsste in der Nachspielzeit auch nicht mehr gebangt werden.

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