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Europa-League-Finale: Jürgen Klopp glaubt nicht an Endspiel-Fluch

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Nächste Endspielpleite für Klopp  

Finalfluch? "Glaube nicht, dass das Gottes Plan ist"

19.05.2016, 17:42 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Europa-League-Finale: Jürgen Klopp glaubt nicht an Endspiel-Fluch. Jürgen Klopp ist deutlich gezeichnet von der Pleite gegen den FC Sevilla. (Quelle: dpa)

Jürgen Klopp ist deutlich gezeichnet von der Pleite gegen den FC Sevilla. (Quelle: dpa)

Jürgen Klopp war fix und fertig: Der deutsche Trainer verlor mit seinem FC Liverpool das Finale der Europa League trotz einer 1:0-Halbzeitführung mit 1:3 - für Klopp die fünfte Endspiel-Pleite in Folge.

Sichtlich frustriert wollte der 48-Jährige nach Abpfiff allerdings von einem Finalfluch nichts wissen: "Ich glaube nicht, dass es Gottes Plan ist, mich ständig in Endspiele zu schicken und mir dann einen drüber zu geben."

Es war die fünfte Finalpleite in Folge für Klopp. Zuvor hatte er mit den Reds im Frühjahr bereits im englischen Liga-Pokal gegen Manchester United den Kürzeren gezogen. Mit Borussia Dortmund unterlag er in den DFB-Pokal-Endspielen 2015 (VfL Wolfsburg) und 2014 (FC Bayern). Zudem unterlag der BVB dem deutschen Rekordmeister auch im Finale der Champions League 2013. Erst ein Endspiel konnte Klopp gewinnen: Den DFB-Pokal 2012 gegen den FCB. 

Schweizer TV-Reporter abgefertigt

Klopps schlechte Laune hatte nach der neuerlichen Niederlage auch ein Schweizer TV-Reporter zu spüren bekommen, der versucht hatte, den Coach der Reds mit einem Witz aufzuheitern ("Wie sagt man? Klopp hoch?"). Klopp fertigte den Journalisten vor laufender Kamera schonungslos ab.

Sevilla hat die Europa League nun als erste Mannschaft drei Mal in Serie gewonnen. Kevin Gameiro (46. Minute) und zweimal Coke (64. und 70.) drehten in Basel für die Andalusier das Spiel, nachdem Liverpool durch Daniel Sturridge (35.) in Führung gegangen war.

"Vier Entscheidungen gegen uns"

Klopp haderte nach dem Spiel mit der Leistung des Schiedsrichters Jonas Eriksson aus Schweden. "Es gab insgesamt vier sehr offensichtliche Entscheidungen gegen uns", konstatierte der Liverpool-Trainer. Zwei Handspiele der Spanier im Strafraum hatte Eriksson in der ersten Halbzeit übersehen, er gab ein umstrittenes Tor für Sevilla und pfiff das vermeintliche 2:0 für Liverpool zurück.

"Werde für weitere Endspiele kämpfen"

"In allen fünf Finals, die ich verloren habe, gab es keine einzige Fehlentscheidung zu meinen Gunsten, aber auch das wird sich irgendwann ändern", nahm es Klopp später auf der Pressekonferenz mit Fassung. "Ich werde für weitere Endspiele kämpfen, mit allem, was ich habe."

Liverpool ist damit in der nächsten Saison international nicht vertreten. Bei einem Erfolg gegen Sevilla hätten sich die Reds für die Champions League qualifiziert, was auch die Chancen auf Neuverpflichtungen wie Mario Götze vergrößert hätte.

Hoffnung auf die Zukunft

Klopp versuchte dennoch, den Schmerz schnell abzuschütteln: "Wir sind noch jung, wir müssen lernen. Vielleicht wird man irgendwann sagen: Das war ein entscheidender Tag für die wundervolle Zukunft des FC Liverpool."

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