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Europa League  

Vor Duell mit PAOK: Schalke will zurück in Serienmodus

15.02.2017, 18:01 Uhr | dpa

Fußball - Vor Duell mit PAOK: Schalke will zurück in Serienmodus. Das Team von Markus Weinzierl geht mit Selbstbewusstsein in das Spiel gegen PAOK Saloniki.

Das Team von Markus Weinzierl geht mit Selbstbewusstsein in das Spiel gegen PAOK Saloniki. Foto: Ina Fassbender. (Quelle: dpa)

Thessaloniki (dpa) - Im DFB-Pokal weiter, in der Bundesliga zurück in der Spur - nun will der FC Schalke 04 auch wieder in der Europa League auftrumpfen.

"Es gibt bei uns bei den Wettbewerben kein Ranking. Wir sind noch in allen vertreten und haben die Möglichkeit, aus einer schwierigen eine gute Saison zu machen. Dazu gehört, dass wir in der Europa League weiterkommen", sagte Manager Christian Heidel vor dem Zwischenrunden-Hinspiel bei PAOK Saloniki.

Die Strategie in der ersten K.o.-Runde nach fast makelloser Gruppenphase ist klar: Die Königsblauen wollen am Donnerstag (21.05 Uhr) beim zweimaligen griechischen Meister ein gutes Ergebnis holen, um dann sechs Tage später in der heimischen Arena den Achtefinaleinzug perfekt zu machen. Verzichten muss Schalke in Griechenland allerdings auf den formstarken Nabil Bentaleb, der wegen eines Magen-Darm-Infekts die Reise gar nicht erst antrat. "Das schmerzt uns, aber wir werden ihn ersetzen", sagte Trainer Markus Weinzierl vor dem Abschlusstraining.

Mut machen die Auftritte und Ergebnisse der drei zurückliegenden Spiele. Dem beachtlichen 1:1 beim Bundesliga-Branchenführer Bayern München vor zwölf Tagen folgten der souveräne Einzug ins Pokal-Viertelfinale beim Zweitligisten SV Sandhausen (4:1) und die starke Vorstellung beim 2:0 gegen Hertha BSC. Sogar der sonst eher nüchterne Weinzierl geriet danach ins Schwärmen: "Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen. Und wir wollen auch in der Europa League für Furore sorgen."

Als Weckruf diente der Revierelf die katastrophale Partie gegen Frankfurt (0:1), als die enttäuschten Fans ihrem Unmut mit Pfiffen Luft machten. Nach dem spielerischen Tiefpunkt setzten sich Team und Trainer zusammen und beschlossen: So kann es nicht weitergehen. Seitdem zeigt die Formkurve deutlich nach oben. "Ich hoffe, das Spiel in München war der Wendepunkt", erklärte Benedikt Höwedes. Der Kapitän hofft, dass die Elf nun eine ähnliche Serie starten kann wie in der Hinrunde. Nach dem Saison-Fehlstart mit fünf Niederlagen blieben die Knappen im Herbst zwischenzeitlich zwölf Pflichtspiele nacheinander ungeschlagen. "Damals war der Sieg gegen Gladbach der Wendepunkt. Jetzt wollen unsere Serie auch möglichst lange halten."

Ralf Fährmann gab sich ähnlich optimistisch. "Wir haben wieder mehr Spielfreude und mehr Spaß. Die Erfolge geben uns Selbstvertrauen", meinte der Torhüter und sprach sogar davon, dass man sich mittlerweile in einen "klitzekleinen Rausch" gespielt habe. Vielleicht könne man wieder eine Serie wie in der Hinrunde hinlegen, als das Team zwölf Spiele nacheinander nicht verlor.

Kein Wunder, dass der Schalke-Tross in Düsseldorf gut gelaunt den 1700-Kilometer-Flug nach Thessaloniki angetreten hatte. Was sie in der zweitgrößten griechischen Stadt erwartet, ist jedem klar. Das knapp 30 000 Zuschauer fassende Toumba-Stadion gilt als Hexenkessel, die Fans von PAOK sind extrem fanatisch und ziemlich undiszipliniert. Häufiger bekam der Club wegen Ausschreitungen, Verunglimpfungen der Gegner und anderer Vergehen Strafen vom griechischen Fußball-Verband aufgebrummt.

Die UEFA musste schon mehrfach eingreifen. So auch am 27. August 2013, als Schalke nach einem 1:1 daheim im Qualifikationsrückspiel zur Champions League schon einmal bei PAOK antrat. Die UEFA hatte den Verein dazu verdonnert, das Heimspiel gegen die damals von Jens Keller trainierten Knappen vor leeren Rängen auszutragen. 410 Zaungäste - Offizielle, Betreuer und Journalisten - verloren sich in der Arena. Schalke gewann 3:2 und zog in die Gruppenphase ein.

"Das war schon eine komische Atmosphäre", sagte Fährmann, der sich noch gut an das Geisterspiel erinnert. Diesmal wird es ganz anders sein. "Wir wissen um die heiße Stimmung und Atmosphäre. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren", sagte Weinzierl.

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