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Frauen-WM 2011: Deutschland müht sich gegen Nordkorea

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Kulig und da Mbabi treffen gegen Nordkorea

21.05.2011, 18:28 Uhr

Frauen-WM 2011: Deutschland müht sich gegen Nordkorea. Deutschlands Linda Bresonik kann Nordkoreas Hyon Hi Yun nicht halten. (Foto: dpa)

Deutschlands Linda Bresonik kann Nordkoreas Hyon Hi Yun nicht halten. (Foto: dpa)

Auf dem Weg zum erhofften dritten WM-Titel hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft noch einige Arbeit vor sich. Die DFB-Auswahl um Spielführerin Birgit Prinz kam in Ingolstadt zu einem mühsamen 2:0 (0:0) gegen Nordkorea. 36 Tage vor dem Eröffnungsspiel der Frauen-WM 2011 in Berlin gegen Kanada tat sich der zweimalige Weltmeister im ersten Härtetest der Vorbereitung schwer. (Zum Durchklicken: die deutschen Spielerinnen in der Einzelkritik)

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Vor 8756 Zuschauern im Audi Sportpark erzielten Kim Kulig (59./Foulelfmeter) und Celia Okoyino da Mbabi (85.) die Tore. Vor der Kaderreduzierung nächste Woche setzte Bundestrainerin Silvia Neid 17 Spielerinnen ein.

Faißt und Garefrekes machen Druck

Gegen den laufstarken dreimaligen Asienmeister und FIFA-Weltranglisten-Achten musste Neid auf die verletzte Stürmerin Inka Grings (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten. Bis auf die Duisburgerin stand das komplette 26-köpfige Aufgebot, das am 27. Mai noch auf 21 Spielerinnen reduziert wird, auf dem Platz oder saß auf der Bank. Die Spielerinnen von Meister Turbine Potsdam um Fatmire Bajramaj, die am Donnerstag das Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon bestreiten, saßen jedoch allesamt erstmal draußen.


"Wir werden ein bisschen was probieren", hatte die 47-jährige Neid angekündigt. So versuchte die DFB-Auswahl konsequent über die Außen zu spielen, wobei Linksverteidigerin Verena Faißt vom VfL Wolfsburg überzeugte und auch die Frankfurterin Kerstin Garefrekes Druck machte. Die Gastgeberinnen präsentierten sich von Anfang an sehr zweikampfstark und ließen die Nordkoreanerinnen die erste halbe Stunde kaum in die Partie kommen.

Wechsel stören den Spielfluss

Im eigenen Spielaufbau haperte es nach fünf absolvierten Lehrgängen aber noch gewaltig. U-20-Weltmeisterin Alexandra Popp bekam als einzige Spitze wenig Unterstützung. So hatte die DFB-Auswahl im ersten Durchgang nur wenige Chancen, dabei vergab Garefrekes in der 23. Minute die größte: Torhüterin Hong Myong Hui lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Auf der Gegenseite traf Ri Ye Gyong den Pfosten des Gehäuses von Nadine Angerer (38.).

Nach der Pause brachte Neid im Angriff Celia Okoyino da Mbabi für Popp, doch die deutsche Mannschaft tat sich weiter schwer gegen den zunehmend selbstbewussten WM-Teilnehmer aus Nordkorea. Ein Foul von Ho Byol Un an Prinz verhalf Kulig in ihrem 21. Länderspiel zum vierten Treffer - die künftige Frankfurterin verwandelte den Strafstoß sicher. Durch die vielen Wechsel verlor der WM-Titelverteidiger dann zunehmend die Linie. Fünf Minuten vor dem Ende machte Okoyino da Mbabi alles klar.

Jetzt geht's gegen Italien

Weiter einspielen für die WM-Endrunde kann sich die DFB-Auswahl am 3. Juni in Osnabrück gegen Italien. Dann geht's noch am 7. Juni in Aachen gegen die Niederlande und am 16. Juni in Mainz gegen Norwegen, ehe am 26. Juni in Berlin gegen Kanada das erste WM-Gruppenspiel ansteht.

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