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U-19-Mädels des DFB schießen Norwegen im EM-Finale ab

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Frauenfußball - U-19-EM, Finale  

EM-Titel der U 19 macht Lust auf die WM

12.06.2011, 13:10 Uhr | dpa, sid

U-19-Mädels des DFB schießen Norwegen im EM-Finale ab. Ivana Rudelic im Nationaltrikot des DFB. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Ivana Rudelic im Nationaltrikot des DFB. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Besser konnten die U-19-Mädels des DFB nicht für die Frauen-WM im eigenen Land werben: Mit 8:1 (1:0) schoss die Juniorinnen-Nationalmannschaft im Endspiel der EM in Italien die Altersgenossinnen aus Norwegen ab. Schon 2002, 2006 und 2007 hatte die deutsche U 19 den Europameister-Titel gewonnen. Die Torschützin zum 6:0, Ivana Rudelic vom FC Bayern München, hatte nur wenige Tage zuvor mit Foto-Aufnahmen im "Playboy" für Aufsehen erregt (hier mehr dazu). Ihrer Teamkollegin Lena Lotzen und der Freiburgerin Isabella Schmid gelang je ein Doppelpack.

Der Erfolg in der Motorsporthochburg Imola war für die Auswahl der Bundestrainerin Maren Meinert der fünfte im fünften Turnierspiel. Bereits zum EM-Auftakt hatte Deutschland gegen Norwegen 3:1 gewonnen und sich im Halbfinale mit 3:1 gegen die Schweiz durchgesetzt.

"Beschämt und gedemütigt"

Während Norwegens Trainer Jarl Torske sich "beschämt und gedemütigt" fühlte, war es für DFB-Trainerin Meinert der "süßeste" Erfolg. "Weil ich weiß, wie hart man dafür arbeiten muss. Als ich begonnen habe, die U 19 zu trainieren, ging es mit zwei EM-Titeln los, da habe ich gedacht, man müsse immer ins Finale kommen."

Dieses Finale wurde nach dem Seitenwechsel eine absolut einseitige Angelegenheit. "In der zweiten Halbzeit haben wir mit beinahe jedem Schuss auf das Tor getroffen", freute sich Meinert. "Es war sehr wichtig, nach vier Jahren die EM wieder zu gewinnen", sagte die Assistentin von Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid. Im Vorjahr hatte Meinert die U 20 mit der in Neids Kader aufgerückten Torschützenkönigin Alexandra Popp daheim zum WM-Titel geführt.

Nach dem Pausentee ein Schützenfest

Die Duisburgerin Luisa Wensing (29. Minute) brachte die DFB-Elf im Stadion Romeo Gallo vor der Pause in Front. In der zweiten Hälfte fiel die Entscheidung innerhalb von zehn Minuten. Schmid (50., 79.), Lotzen (55., 60.) und Ramona Petzelberger (58.) trafen fast im Minutentakt. Nach dem 6:0 durch Rudelic (70.) kamen die Skandinavierinnen durch Melissa Bjaanesöy (72.) noch zu ihrem Treffer. Anja Hegenauer vom SC Freiburg (88.) setzte den Schlusspunkt unter ein denkwürdiges Finale.

Neben den beiden Finalisten haben sich auch Italien und die Schweiz für die U 20-WM 2012 in Usbekistan qualifiziert. Dort will die DFB-Auswahl ihren Titel verteidigen.

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