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Frauen-WM 2011: Weltfußballerin Marta zeigt ihre hässliche Seite

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Frauen-WM 2011 - Brasilien  

Die Weltbeste: in Arroganz und Reklamieren

11.07.2011, 13:18 Uhr | t-online.de

Das Publikum in Dresden bewies das feine Gespür, das Auditorien gemeinhin eigen ist: das feine Gespür für die Dinge, die sich vor ihren Augen abspielen. Was Brasiliens Weltfußballerin Marta im Viertelfinale der WM aufführte, hatte nichts anderes als gellende Pfiffe verdient. Vor dem Turnier für ihre einzigartige Fußballkunst gerühmt und den Menschen in diesem Sinne angekündigt, zeigte die 25-Jährige gegen die USA ihre Fratze: arrogant, provozierend und in keinster Weise lieb zu gewinnen.

Insofern wirkte es wie eine gerechte Fügung des Schicksals, dass die in Unterzahl kämpfenden US-Girls erst in letzter Sekunde ausglichen, um anschließend Brasilien im Elfmeterschießen für sein erstaunlich unsportliches Verhalten zu bestrafen. Die USA besiegten Marta, ihre Kolleginnen und mit der Australierin Jacqui Melksham eine der überforderten WM-Schiedsrichterinnen.

Jetzt gemeinsam mit Prinz beste Schützin der WM-Geschichte

Dafür, dass die Dresdner sich auf die Seite der Nummer eins der Weltrangliste schlugen, hatte vor allem auch Marta alles getan. An der eindeutigen Stimmung änderten auch ihre Turnier-Tore drei und vier nichts. Einem Treffer vom Elfmeterpunkt folgte ein technischer Geniestreich zum zwischenzeitlichen 2:1, womit sie den WM-Rekord der scheidenden deutschen Kapitänin Birgit Prinz mit nunmehr 14 Toren egalisierte.

Die ganz eigene Wahrnehmung des brasilianischen Trainers

"Ich weiß nicht, warum die Leute pfeifen, ich habe es nicht verstanden. Sie ist eine der besten Spielerinnen der Welt. Vielleicht wurde sie ausgepfiffen, weil sie keine Deutsche, sondern Brasilianerin ist", mutmaßte Brasiliens Trainer Kleiton Lima und lag damit völlig daneben. Nicht die fußballerische Klasse der Angreiferin, sondern ihr Benehmen auf und neben dem Platz brachten die Zuschauer in Rage. Bei einem Stadtbummel hatte sie Autogrammwünsche nur erfüllt, solange Kameras auf sie gerichtet waren. Danach schrie sie teilweise unbeherrscht Fans an und flüchtete in die Einkaufspassagen.

Gerechte Gelbe Karte - für dies und das

Während des Spiels gestikulierte sie divenhaft, kommentierte jede Schiedsrichterentscheidung, forderte Karten für die Gegnerinnen, litt aber selbst unter "Fallsucht". Folglich sah auch sie den gelben Karton und musste zudem einen süffisanten Kommentar von US-Trainerin Pia Sundhage ertragen: "Marta ist die beste Spielerin der Welt, aber das Team ist besser als eine Spielerin."

Zurück ins Land des Siegers

Marta selbst stellte sich bockig und schien über das frühzeitige WM-Aus nicht sonderlich enttäuscht zu sein. "Sie lieben mich halt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich ausgepfiffen werde. So etwas motiviert mich", meinte sie trotzig. Auch den Turnierverlauf sah sie wie ihr Coach zufriedenstellend: "Wir haben keine Partie in der normalen Spielzeit verloren, also waren wir auch nicht schlecht", betonte Marta. "Wir gehen erhobenen Hauptes. Wir haben alles versucht, und die USA haben gewonnen." Dorthin wird Marta zurückkehren. Denn ihr Klub Western New York Flash bezahlt sie für ihre Dienste fürstlich - besser als jede andere Fußballerin auf der Welt.

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