Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Frauenfußball > WM 2011 >

Frauen-WM: Jetzt träumt Japan vom Titel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Japans "Prachtnelken" stürmen ins Finale

13.07.2011, 22:51 Uhr | t-online.de

Frauen-WM: Jetzt träumt Japan vom Titel. Japans Torschützin Homare Sawa lässt sich feiern. (Foto: dpa)

Japans Torschützin Homare Sawa lässt sich feiern. (Foto: dpa)

Aus Frankfurt berichten Michael Glang und Sebastian Schlichting

Japan heißt der Endspielgegner der USA bei der Frauen-WM 2011. Die Asiatinnen besiegten Schweden im Halbfinale mit 3:1 (1:1) und fordern im Finale den zweimaligen Weltmeister. Nach dem Viertelfinal-Sieg gegen das DFB-Team lieferten die Nadeshiko, die Prachtnelken, auch gegen den Ausrichter der EM 2013 eine starke Vorstellung ab.

Josefine Öqvist (10. Minute) hatte Schweden in Führung geschossen, die Nahomi Kawasumi (18.) egalisierte. Nach dem Wechsel sorgten Homare Sawa (60.) und erneut Kawasumi (64.) für den hochverdienten Erfolg.

Öqvist schießt Schweden in Führung

Vor 45.434 Zuschauern in Frankfurt begann Schweden aggressiv und wurde früh belohnt. Öqvist eroberte nach einem kapitalen Querpass im japanischen Aufbauspiel den Ball und wuchtete das Spielgerät aus halblinker Position ins rechte obere Eck (10.).

Japan kam schwer in die Partie und konnte das gewohnte Kombinationsspiel zunächst nur selten aufziehen. Wie aus heiterem Himmel fiel der Ausgleich für die Nadeshiko. Die erste gelungene Offensivaktion verwertete Kawasumi zum 1:1. Nach wunderbarer Flanke von Aya Miyami war die Stürmerin, die Yuki Nagasato von Turbine Potsdam in der Startelf ersetzte, zur Stelle (18.). Ihr abgefälschter Kopfball fand den Weg durch die Beine von Torhüterin Hedvig Lindahl.

Frauen-WM 2011
So sexy ist die Frauen-WM in Deutschland

Auf diese Kickerinnen sollten Sie besonders achten: Sie sind nicht nur sportlich,...

Japan nach dem Ausgleich überlegen

Mit dem Ausgleich kippte die Partie. Kurze Zeit später hatte Kawasumi die Führung auf dem Fuß, ihr Schuss aus elf Metern war aber sichere Beute für Lindahl (28.). Die Asiatinnen übernahmen das Kommando, Schweden wurde nach starkem Beginn in die eigene Hälfte gedrängt und brachten bis zur Halbzeit in der Offensive nichts mehr zustande.

Schon zur Pause hätten sich die Mannschaft von Trainer Thomas Dennerby nicht über einen Rückstand beschweren dürfen. Zunächst scheiterte Miyami mit einem Freistoß aus 20 Metern nur knapp (34.). Dann wurde Kawasumis Schuss aus 19 Metern zur  Ecke geblockt (38.).

Schweden bleibt zu harmlos

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Japan blieb das bessere Team. In der 47. Minute fasste sich Shinobu Ohno ein Herz und zimmerte den Ball von der Strafraumkante an die Latte. Auf der anderen Seite fehlte Stürmerin Lotta Schelin die Unterstützung ihrer Mitspielerinnen. Der Star von Olympique Lyon war gegen die gut organisierte Defensive der Japanerinnen zu oft auf sich alleine gestellt.

Nach einer Stunde erzielte Sawa das längst fällige 2:1 für die Japanerinnen. Die Spielführerin nickte aus fünf Metern ein, nachdem Lindahl an einer Flanke vorbeigegriffen hatte. Es war bereits der vierte Treffer im Turnier für die 32-Jährige.

Traumtor durch Kawasumi

Und die Mannschaft von Trainer Norio Sasaki spielte weiter nach vorne. Kawasumi brachte den Bezwinger des DFB-Teams mit 3:1 in Führung. Lindahl hatte einen langen Ball auf die Duisburgerin Kozue Ando genau in die Füße der Angreiferin abgewehrt, die mit einem traumhaften Heber aus 35 Metern ins leere Tor traf (64.).

Schweden reagierte und intensivierte die Offensivbemühungen. Schelin kam nach schönem Anspiel in die Gasse aber einen Schritt zu spät (68.). Insgesamt wirkten die Bemühungen der Skandinavierinnen aber zu statisch, um den Gegner unter Druck zu setzen. Die Japanerinnen kontrollierten das Geschehen.

Japan besser bis zum Schluss

In der 74. Minute durfte Doppeltorschützin Kawasumi das Feld verlassen und sich ihren verdienten Sonderapplaus abholen. Für sie kam Nagasato in die Partie. Schweden probierte es in der Schlussphase mit der Brechstange. Mehr als ein Distanzschuss von Lisa Dahlkvist, der zwei Meter am Tor vorbeistrich, gelang ihnen aber nicht mehr. Bis zum Ende blieb Japan das bessere und torgefährlichere Team. 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal