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DFB-Präsident Theo Zwanziger fordert Entschuldigung von Neid-Kritikern

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Zwanziger: Sachliche Analyse statt Selbstinszenierung

18.07.2011, 14:01 Uhr | sid, dpa

DFB-Präsident Theo Zwanziger fordert Entschuldigung von Neid-Kritikern. Theo Zwanziger und Silvia Neid halten trotz der Enttäuschung bei der WM fest zusammen. (Foto: imago)

Theo Zwanziger und Silvia Neid halten trotz der Enttäuschung bei der WM fest zusammen. (Foto: imago)

DFB-Präsident Theo Zwanziger hat eine Entschuldigung der Kritiker von Bundestrainerin Silvia Neid gefordert. "Es ist kontraproduktiv, was jetzt von einigen Vereinsvertretern gemacht wurde, und ich halte es für absolut respektlos", sagte Zwanziger über Bernd Schröder (Trainer Turbine Potsdam) und Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt. "Eine sachliche Analyse sollte für jeden wichtiger sein als Selbstinszenierung." Er werde beide für kommende Woche zum Gespräch nach Frankfurt einladen, um zu besprechen, wie die weitere Zusammenarbeit aussehen könne.

Schröder hatte Neid unter anderem fehlende Kritikannahme vorgeworfen. "Ich hoffe, dass die Herren Größe zeigen, auf Silvia Neid zugehen und ihr sagen: So haben wir das nicht gemeint und gewollt", sagte Zwanziger. "Wir dürfen deshalb keine Gemeinsamkeiten opfern und eine Streitkultur wie im Männerfußball einführen."

Schröder: "Schlechter Stil von Theo"

Die Aufforderung zu einer Entschuldigung wies Schröder indes zurück. "Ich sehe derzeit keinen Anlass dafür. Silvia Neid muss selbst die Frage nach Ursache und Wirkung beantworten. Sie hat mich vor Wochen lächerlich gemacht", sagte der Coach: "Ich bin aber gerne bereit, unter vier Augen mit ihr zu reden - ohne dass davon etwas an die Öffentlichkeit kommt." Schröder hat kein Verständnis für die Forderung Zwanzigers. "Das ist schlechter Stil von Theo. Man sollte nach vorne gucken und die WM abhaken", sagte der Trainer und ruderte mit Blick auf Neid bereits ein wenig zurück: "Viele Aussagen, die mir zugeschrieben wurden, sind nicht immer von mir autorisiert worden."

Verständnis für Neid - Appell an Prinz

Zwanziger zeigte Verständnis für Neid, die nach dem Viertelfinal- Aus bei der WM erst keine Motivationsprobleme hatte, dann einen Rücktritt offenließ und sich doch zur Vertragserfüllung entschloss. "Sie ist im Moment immer noch nicht in der Lage, das Abschneiden abschließend zu analysieren, sie ist immer noch aufgewühlt", sagte er. Da könnten "schon mal widersprüchliche Reaktionen" kommen.

Nach der Kritik von Birgit Prinz an Neid forderte der DFB-Chef von der Rekordnationalspielerin, die Angelegenheit abzuhaken "und dann mit dem DFB zu einer würdevollen Verabschiedung kommen. Das ist die einzige Aufgabe, das Nachkarten macht doch keinen Sinn."

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