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Frauen-WM 2011: Hope Solo verzweifelt an ihrer Fairness

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Hope Solo verzweifelt an ihrer Fairness

19.07.2011, 09:27 Uhr | t-online.de

Frauen-WM 2011: Hope Solo verzweifelt an ihrer Fairness. Am Ende schmerzte mehr der Verlust des Titels als das Knie: US-Keeperin Hope Solo. (Foto: imago)

Am Ende schmerzte mehr der Verlust des Titels als das Knie: US-Keeperin Hope Solo. (Foto: imago)

Weil sie fair geblieben ist, gibt sie sich die Schuld am verpassten WM-Titel: Hope Solo, eine der Stars der Frauen-WM 2011, fühlt sich mitverantwortlich am tragischen Final-K.o. im Elfmeterschießen gegen Japan. Und das, weil sie trotz einer Verletzung am Knie keine Zeit mit Behandlungspausen schinden wollte und die Ärzte erst rief, als es nicht mehr anders ging. Jetzt sagt sie: "Ich wollte nicht auf diese Art gewinnen. Doch nun frage ich mich, ob ich das Richtige getan habe." (Zum Durchklicken: Die besten Bilder des WM-Finals)

Dabei war Solo tatsächlich verletzt worden, als sie zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung - die USA führten mit 2:1 - mit Japans Yukari Kinga zusammengestoßen war. Solo erhielt einen Schlag auf ihr linkes Knie, verzichtete aber auf eine ausgiebige Behandlung. Sie habe nicht so schauspielern wollen wie die Brasilianerinnen im Viertelfinale, sagt Solo gegenüber "Yahoo.com".

Solo: "Ich wollte keine Zeit schinden"

Sie versuchte weiterzuspielen, doch vier Minuten vor Ende der Partie wurden die Schmerzen zu groß. Unmittelbar vor einem Eckball für Japan rief Solo nach den Ärzten und ließ sich behandeln. Als das Spiel wieder aufgenommen wurde, traf Japan im Anschluss an die Ecke zum erneuten Ausgleichstreffer. "Ein Teil von mir wünscht, ich hätte mich nie behandeln lassen", sagt Solo.

"Es gab eine Möglichkeit einige Momente zuvor, um mich fallen und behandeln zu lassen. Aber ich wollte stehen bleiben, ich wollte keine Zeit schinden", sagt die 29-Jährige. Nun habe sie das Gefühl, im Moment ihrer Behandlungspause ihren Mannschaftskameradinnen das Selbstvertrauen genommen und die Japanerinnen zum falschen Zeitpunkt noch mal aufgebaut zu haben. Und somit für den Ausgleich und die nicht mehr für möglich gehaltene Wende im WM-Finale gesorgt zu haben.

Goldener Handschuh kein wirklicher Trost

Dabei war der WM-Titel fest eingeplant und aufgrund der starken Leistungen der US-Amerikanerinnen zum Greifen nahe. "Ich hatte das Gefühl: Das ist unser Turnier, wir werden es gewinnen", sagt Solo. Da konnte es sie auch nicht trösten, dass sie als beste Torhüterin des Turniers mit dem Goldenen Handschuh geehrt wurde. "Es fühlte sich falsch an, Deutschland wieder zu verlassen und zu wissen: Wir haben nicht gewonnen."

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