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Kulig beendet Leidenszeit - Nun gegen die Türkei

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Kulig beendet Leidenszeit - Nun gegen die Türkei

16.09.2012, 11:57 Uhr | dpa

Kulig beendet Leidenszeit - Nun gegen die Türkei. Kim Kulig kehrte in die Nationalmannschaft zurück.

Kim Kulig kehrte in die Nationalmannschaft zurück. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Endlich zeigte Kim Kulig ihr ansteckendes Lachen wieder. 14 Monate nach ihrer schweren Knieverletzung stand die Fußball-Nationalspielerin auf dem Rasen im fernen Karaganda und strahlte gelöst und locker in die Kamera.

"Ich bin sehr glücklich", sagte die 22-Jährige nach dem 7:0 (3:0) der DFB-Elf im EM-Qualifikationsspiel gegen Gastgeber Kasachstan. "Es war ein langer Weg, eine lange Pause, viel Leiden."

Rückblende: Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird Kulig am 9. Juli 2011 beim Viertelfinale der Heim-WM gegen Japan vom Platz getragen. Titelverteidiger Deutschland scheidet in der Verlängerung aus, sie erleidet einen Kreuzbandriss im Knie - ein Alptraum. Die Monate danach verbrachte Kulig auf OP-Tischen, in Arztpraxen und Rehazentren. Gleich mehrfach musste ihr Knie operiert werden, weil es Probleme gab. Doch aufgeben - dafür ist Kulig nicht der Typ. "Obwohl es eine wirklich schwere Zeit war."

Nach ihren ersten Einsätzen für den 1. FFC Frankfurt in der noch jungen Saison feierte Kulig nun auch in der Nationalelf ihr Comeback. In der 66. Minute schickte sie Silvia Neid für Anja Mittag auf den etwas zu langen Rasen im Schachtjor-Stadion. "Dass die Trainerin mich bei so einem Spiel eingewechselt hat, darüber bin ich sehr froh. Und wir haben eine ganz ordentliche Leistung gezeigt."

22 Jahre ist die 1,76 Meter große Spielerin erst, hat aber schon 28 Länderspiele (6 Tore) bestritten. Ohne ihre unfreiwillige Auszeit hätte die Europameisterin von 2009 und U 20-Weltmeisterin von 2010 sicher schon zehn Einsätze mehr. Denn aus dem defensiven Mittelfeld der deutschen Frauen ist sie eigentlich nicht wegzudenken.

Das weiß auch Neid, die daher "sehr froh" ist, im Hinblick auf die EM-Endrunde in Schweden (10. bis 28. Juli 2013) eine weitere Führungskraft wieder dabei zu haben. "Kim ist eine Persönlichkeit. Sie strahlt einfach sehr viel aus. Jetzt schon wieder, obwohl sie in den nächsten Monaten sicher noch einiges zulegen wird", betonte Neid. "Sie braucht noch ein wenig Handlungsschnelligkeit. Aber ich bin schon sehr zufrieden mit ihr."

Dass nach dem 17:0-Rekordsieg im Hinspiel vor zehn Monaten gegen den Weltranglisten-71. Kasachstan diesmal "nur" sieben Tore durch Celia Okoyino da Mbabi (8./42.), Viola Odebrecht (33.), Mittag (55.), Bianca Schmidt (63.), Martina Müller (86.) und Lena Goeßling (88.) fielen - geschenkt. "Wir hatten eine gute Spielanlage, haben das Tempo im richtigen Moment erhöht. Ich bin zufrieden", lobte Neid. Bereits am Sonntag kehrten Neid und Co. nach Duisburg ins DFB-Quartier "Hotel Milser" zurück.

Den Torabschluss unter Wettkampfbedingungen gegen eine ausschließlich defensive Mannschaft üben können die deutschen Frauen schon an diesem Mittwoch. Dann ist die Türkei im letzten EM-Qualifikationsspiel zu Gast in der Arena. Die Türkinnen verloren am Samstag mit 1:3 gegen die Schweiz, haben in neun Spielen einen Punkt geholt und stehen in der Tabelle der Gruppe 2 sogar noch hinter Kasachstan auf dem letzten Platz.

Die deutsche Elf, die bereits als Gruppensieger und EM-Teilnehmer feststeht, möchte den Fans am Mittwoch noch einmal ein ansehnliches Tor-Festival bieten. Bis dahin will Kulig die Stunden im DFB-Tross genießen: "Wir freuen uns alle, dass wir noch ein paar Tage zusammen sind und werden viel Spaß haben." Und das ist neben der Gesundheit für Kim Kulig das Wichtigste.

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