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DFB-Frauen wollen gegen Türkei glänzen

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DFB-Frauen wollen gegen Türkei glänzen

18.09.2012, 12:58 Uhr | dpa

DFB-Frauen wollen gegen Türkei glänzen. Torfrau Angerer (M) und Kim Kulig können sich auf ein Schaulaufen gegen die Türkei freuen.

Torfrau Angerer (M) und Kim Kulig können sich auf ein Schaulaufen gegen die Türkei freuen. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Zurück in der Heimat wollen Deutschlands Fußball-Frauen die EM-Qualifikation mit einem Offensivfeuerwerk und Torfestival gegen die Türkei abschließen.

Mehr noch als das klare 7:0 in Kasachstan ist die Partie gegen den Tabellenletzten der Gruppe 2 am Mittwoch in Duisburg für den siebenmaligen Europameister ein Schaulaufen. Schließlich ist es das letzte Heim-Länderspiel des Jahres, und es kommt ein dankbarer Gegner. Bundestrainerin Silvia Neid erwartet allerdings, dass auch die Türkinnen sich hinten einigeln und auf Gedeih und Verderb das eigene Tor verteidigen.

"Wir können Ähnliches erwarten wie in Kasachstan. Ich gehe davon aus, dass sie ebenfalls sehr konzentriert in der eigenen Hälfte stehen werden", sagte Neid. "Da müssen wir spielerisch sehr flexibel sein, den Ball schnell laufen lassen und gute Lösungen finden."

Im kasachischen Karaganda hatte der schon für die EM im kommenden Sommer (10. bis 28. Juli) qualifizierte Titelverteidiger ein Torschussverhältnis von 35:0. Und die Amateurkickerinnen aus der Türkei stehen in der Tabelle sogar noch hinter Kasachstan - weil sie dort 0:2 verloren. Dabei haben die Türkinnen aber eine bessere Tordifferenz als das Team aus Zentralasien - wenn man überhaupt von besser sprechen kann. Denn beide Underdogs brachten es in neun EM-Qualifikationsspielen nur auf jeweils drei eigene Treffer. Die Türkei kassierte aber "nur" 35, Kasachstan 55 Gegentore.

Die DFB-Elf hat ein Torverhältnis von 54:3. Kein Wunder also, dass sich die deutschen Spielerinnen auf den Heimauftritt in der Schauinslandreisen-Arena freuen. Frei von jeglichem Druck können sie vieles ausprobieren und den Fans ein Spektakel bieten. "Wir wollen uns spielerisch weiter verbessern und wir müssen unsere Chancen besser verwerten", forderte Kim Kulig nach ihrem Comeback im DFB-Dress nach 14 Monaten Verletzungspause.

Als Rückkehrerin muss auch Nadine Angerer bezeichnet werden. Wegen eines Knorpelschadens im Knie war die Torhüterin zehn Monate außer Gefecht. Während der 90 Minuten in Kasachstan hatte sie zwar nicht mehr zu tun als sich irgendwie warm zu halten, sammelte aber einen "Länderpunkt" und war am Ende froh, sich nicht erkältet zu haben. "Es war ziemlich frisch, aber mir geht es gut", meinte Angerer, die von der Türkei auch nicht besonders gefordert werden dürfte.

"Dass wir uns als Team weiterentwickelt haben, wird man erst richtig sehen, wenn wir im Oktober die beiden Spiele in den USA bestreiten. Das werden Standortbestimmungen sein", sagte die 33 Jahre alte Torfrau, fügte aber schnell an: "Das sage ich, ohne gegenüber unseren Gegnern aus der EM-Qualifikation respektlos erscheinen zu wollen."

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