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1. FFC Frankfurt trennt sich von Trainer Dahm

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1. FFC Frankfurt trennt sich von Trainer Dahm

18.04.2013, 15:25 Uhr | dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Der frühere Serienmeister 1. FFC Frankfurt droht neben der Meisterschaft und dem Einzug in die Champions League auch seinen guten Ruf zu verspielen.

Nicht einmal 24 Stunden nach dem peinlichen 1:1 beim USV Jena vollzog der siebenmalige Frauenfußball-Champion mit dem Rauswurf von Philipp Dahm bereits den zweiten Trainerwechsel in dieser Saison, die für das mit 17 Nationalspielerinnen gespickte Topteam erneut zum Fiasko zu werden droht. Für die letzten fünf Saisonspiele in der Bundesliga rückt der bisherige Juniorinnen-Coach Sascha Glass auf den vakanten Posten, den Dahm erst im September 2012 nach der Entlassung von Sven Kahlert übernommen hatte.

"Ich bin immer noch fassungslos, dass wir uns schon vor dem
direkten Aufeinandertreffen mit Potsdam und Wolfsburg einen empfindlichen Rückschlag mit Blick auf das Ziel Champions-League-Qualifikation eingefangen haben", sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich. "Die Trainer-Beurlaubung als Konsequenz ist das eine, aber genauso erwarten wir nun von der Mannschaft eine eindeutige Reaktion, damit wir die noch ausstehenden Saisonspiele so gut wie möglich meistern und die zumindest noch rechnerisch mögliche Qualifikation für das internationale Geschäft nicht ganz aus den Augen verlieren", forderte er.

Die Frankfurterinnen hatten durch eine 1:3-Niederlage in Freiburg und das Remis in Jena innerhalb von vier Tagen ihre Chancen auf die Meisterschaft verspielt. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg neun Punkte. Meister Turbine Potsdam hat bei einem Spiel weniger zwei Zähler mehr auf dem Konto und damit die besseren Karten im Kampf um Rang zwei, der ebenfalls zur Teilnahme an der Champions League berechtigt.

"Wir können mit dem bisherigen Saisonverlauf in keiner Weise
zufrieden sein. Die Minimalziele waren für den sportlich Verantwortlichen und damit auch für uns alle klar vorgegeben und ich bin maßlos darüber enttäuscht, dass wir uns mit unserem hochkarätig besetzten Kader im Kampf um die Champions-League-Plätze im Verlauf
der gesamten Saison nicht besser behauptet haben", stellte der FFC-Vorsitzende Bodo Adler fest.

Eine Erklärung für die schwachen Auftritte hat derzeit niemand parat. Vor allem die Diskrepanz bei den Nationalspielerinnen zwischen den Leistungen in der Bundesliga und der DFB-Auswahl gibt Rätsel auf. Beim jüngsten 3:3 gegen Olympiasieger USA standen immerhin gleich sieben Frankfurterinnen auf dem Platz und wussten dabei zu gefallen.

Dietrich ist nun gefordert, einen Coach zu verpflichten, der die seit 2008 anhaltende Titel-Durststrecke beendet. Dafür hatten die Hessen ihren Etat für diese Saison auf 1,8 Millionen Euro angehoben und in den Potsdamerinnen Babett Peter und Bianca Schmidt sowie Simone Laudehr vom FCR Duisburg drei weitere Nationalspielerinnen an den Main gelotst. Geholfen hat es am Ende nichts.

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