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Frauen-EM 2013: Lira Bajramaj und Simone Laudehr bringen sich Form

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Frauen-EM 2013: Lira Bajramaj und Simone Laudehr bringen sich Form

14.06.2013, 14:31 Uhr | dpa

Frauen-EM 2013: Lira Bajramaj und Simone Laudehr bringen sich Form. Bei Lira Bajramaj geht es wieder aufwärts.

Bei Lira Bajramaj geht es wieder aufwärts. (Quelle: dpa)

Essen (dpa) - Lira Bajramaj zeigt wieder ihr charmantes Lächeln. Die schwere Zeit der Rehabilitation hat sie endgültig hinter sich gelassen. "Jetzt geht es mir gut. Das Training läuft, das Knie hält", sagt die Fußball-Nationalspielerin bestens gelaunt vor dem Länderspiel in Essen am Samstag.

Entspannt und locker sitzt die vor der Heim-WM 2011 zur Werbe-Ikone gehypte junge Frau auf dem Podium und beantwortet geduldig alle Fragen. Sogar die nach dem bisher unglücklichsten Tag ihrer Sportlerkarriere am 30. September 2012, als ihr im Bundesligaspiel mit dem 1. FFC Frankfurt bei Turbine Potsdam das Kreuzband im rechten Knie riss.

"Ich wusste sofort, dass was kaputt ist. Meinem Freund war dasselbe ja erst ein paar Tage vorher passiert", schildert die 25-Jährige das Malheur. Ihr Freund, das ist Zweitliga-Profi Enis Alushi vom 1. FC Kaiserslautern. Beide stammen ursprünglich aus dem Kosovo. Das Paar ist seit Sommer 2011 liiert und bestritt nun einen großen Teil der anstrengenden Rehabilitation gemeinsam. Wobei Bajramaj freimütig einräumt, dass Alushi häufiger die treibende Kraft war als umgekehrt. "Ehrlich gesagt, ich hatte Tage, an denen ich keine Lust auf die Reha hatte. Dann hat Enis mich gepusht."

Wie sehr sich die ganze Schufterei gelohnt hat, spürt sie so richtig erst in diesen Tagen der unmittelbaren EM-Vorbereitung mit der DFB-Elf. Musste sie sich beim ersten Lehrgang in Kamen in der vergangenen Woche noch an die hohe Belastung gewöhnen, geht es nun immer besser. "Alles Kopfsache", sagt Bajramaj. "Ich musste mich erst wieder reinfinden. Aber nun denke ich auch in Zweikämpfen nicht mehr an die Verletzung." Sie sei "unheimlich froh", es noch rechtzeitig vor dem am 10. Juli beginnenden Turnier in Schweden geschafft zu haben. "Die EM war immer mein Ziel. Das Training macht unheimlich viel Spaß mit unserer jungen Mannschaft."

Nach ihrer langen Verletzungspause stellt sie natürlich erstmal keine Ansprüche auf einen Stammplatz. Dass Bundestrainerin Silvia Neid sie bei der Nominierung des 23er EM-Kaders am kommenden Donnerstag nach dem Test in Paderborn gegen Kanada übergeht, ist kaum vorstellbar. Alles Weitere komme von allein, meint die Offensivspielerin: "Ich bin erstmal froh, jetzt dabei zu sein. Dann möchte ich in den Kader. Und wenn die Leistung stimmt, will ich natürlich bei der EM auch spielen."

Eine ähnliche Ausgangsbasis beim Kampf gegen den inneren Schweinehund und um das EM-Ticket hatte ihre Frankfurter Teamkollegin Simone Laudehr. Wegen eines Knorpelschadens im Knie fiel sie ein halbes Jahr aus. "Ich habe viel und hart trainiert", so die Mittelfeldspielerin, die mit 26 Jahren bereits zu den Älteren im Team des Titelverteidigers gehört. Zwar schmerze ab und zu nach hoher Belastung die Muskulatur, aber das Knie hält. Und das ist für Laudehr das Wichtigste: "Ich bin zufrieden. Auch in Eins-zu-eins-Situation scheue ich mich nicht, in die Zweikämpfe zu gehen."

Neid hat von den Routiniers - zwei von nur noch zwölf Weltmeisterinnen von 2007 - im Training einen guten Eindruck. Und wenn das Duo im Länderspiel-Doppelpack überzeugt, ist es laut Neid in Schweden unverzichtbar. "Wenn die beiden in Bestform sind, brauchen wird die dringend."

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