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Lotzens erstes Tor als EM-Türöffner

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Lotzens erstes Tor als EM-Türöffner

15.07.2013, 11:29 Uhr | dpa

Lotzens erstes Tor als EM-Türöffner. Lena Lotzen (r) erzielte das erste Tor beim 3:0 gegen Island.

Lena Lotzen (r) erzielte das erste Tor beim 3:0 gegen Island. (Quelle: dpa)

Växjö (dpa) - Lena Lotzen wurde nach ihrem Premierentreffer vor Freude fast erdrückt. Einen kurzen Moment musste man Sorge um ihre Gesundheit haben. Doch sie konnte sich aus dem deutschen Jubel-Knäuel unverletzt befreien. "Als der Ball ins Tor ging, war das pure Erleichterung, eine unbeschreibliche Freunde.

Es ist etwas ganz Besonderes, bei der EM sein erstes Tor zu schießen", sagte der 19 Jahre alte Shootingstar nach dem 3:0 (1:0) der DFB-Frauen. Mit dem Sieg gegen Island nahm der Titelverteidiger direkten Kurs auf das Viertelfinale bei der Frauen-EM 2013 in Schweden.

"Wir sind jetzt im Turnier angekommen", schwärmte Celia Okoyino da Mbabi, die sich nach Lotzens Führung (24. Minute) als Doppeltorschützin (55./84.) auszeichnete. "Wir haben heute positive Aggressivität gezeigt. Die drei Punkte sind enorm wichtig, um weiterzukommen", meinte Neid, die drei Tage nach dem mageren 0:0 gegen die Niederlande wieder strahlte und rundum zufrieden war: "Die Spielerinnen hatten sich viel vorgenommen für dieses Spiel. Sie haben eine gute Antwort gegeben auf all die Kritiker, weil sie gezeigt haben, was in ihnen steckt."

Nun genügt Titelverteidiger Deutschland im abschließenden Gruppenspiel am Mittwoch in Kalmar gegen das punktgleiche Norwegen (beide vier Zähler) schon ein Unentschieden, um den Sieg in der Vorrundengruppe B perfekt zu machen. "Natürlich wollen wir gegen Norwegen gewinnen. Es ist ja ein Mitfavorit", sagte die gegen Island vollkommen beschäftigungslose Torhüterin Nadine Angerer.

Auch bei der Spielführerin und "Mutter der Jugendgruppe" war die Erleichterung nach dem EM-Befreiungsschlag riesig. "Das ist doch klar. Der Sieg tut der jungen Truppe gut. Trotzdem schicke ich die Mädels um Zwölf ins Bett", meinte die 34-Jährige, und fügte am Sonntagabend gegen 23.30 Uhr feixend an: "War ein Scherz!"

Dass Lena Lotzen den Weg zum Viertelfinale freischoss und beim Team damit die Bremse löste, ist kein Zufall. Die quirlige und beidfüßige Angreiferin, die bei den Freuen von Bayern München auf Torejagd geht, macht aus ihrer Rolle als rechte Flügelstürmerin das Beste und ist bisher die Offensiv-Entdeckung. "Ich habe sie vor der EM gefragt, ob sie sich mit der Position anfreunden kann. Lena hat sich in der Vorbereitung unheimlich entwickelt. Ich freue mich, dass sie jetzt ihr erstes Länderspieltor gemacht hat - und dann noch so ein wichtiges", befand Neid. Auch mit dem Schachzug, die ebenfalls 19-jährige Melanie Leupolz (SC Freiburg) für die erfahrene Anja Mittag auf die linke Offensivseite zu beordern, lag sie richtig.

Über jeden Zweifel erhaben ist Toptorjägerin Okoyino da Mbabi. In ihrem 81. Länderspiel gelangen der Tochter eines Kameruners und einer Französin die Treffer 42 und 43. Schon in der EM-Qualifikation war die künftig für den 1. FFC Frankfurt spielende Angreiferin mit 17 Treffern Europas beste Schützin. "Celia ist einfach ein toller Typ. Sie reißt alle mit und ist unglaublich wichtig für die Mannschaft", lobte Neid die 25-Jährige in den höchsten Tönen.

Mit Deutschlands Fußball-Ikone und Ausnahme-Athletin Birgit Prinz mag sich Okoyino da Mababi aber längst noch nicht messen. "Einen Vergleich mit Birgit sollte niemand ziehen. Ich bin froh, dass ich diese gute Entwicklung genommen habe. Aber es gibt für mich noch einiges zu tun, damit ich noch besser werde", betonte Okoyino da Mbabi. Neid wird das gerne hören.

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