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Fußball: DFB-Frauen erobern Wembley

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WM-Härtetest in England  

DFB-Frauen erobern Wembley

23.11.2014, 18:28 Uhr | sid

Fußball: DFB-Frauen erobern Wembley. Celia Sasic (li.) feiert mit Melanie Leupolz ihren Treffer zum 2:0 aus deutscher Sicht. (Quelle: imago/BPI)

Celia Sasic (li.) feiert mit Melanie Leupolz ihren Treffer zum 2:0 aus deutscher Sicht. (Quelle: BPI/imago)

Die deutschen Fußballerinnen haben zum Jahresabschluss das Wembley-Stadion erobert. Der Europameister gewann seinen WM-Härtetest in England mit 3:0 (3:0) und feierte mit einem starken Auftritt vor 45.619 Zuschauern ein gelungenes Debüt im legendären Londoner Fußball-Tempel.

Ein Eigentor von Alex Scott (6.) und Celia Sasic (12./45.) sorgten für die Treffer der überlegenen deutschen Mannschaft. 195 Tage vor der Endrunde in Kanada (6. Juni bis 5. Juli) präsentierten sich die Damen im Duell mit dem aufstrebenden Weltranglistensiebten in ansprechender Form. Offensiv zeigte das Team von Bundestrainerin Silvia Neid vor allem in der ersten Hälfte viele gute Ideen und ließ defensiv kaum etwas zu.

"Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel dominiert und waren eiskalt vor dem Tor. Insgesamt ein tolles Ergebnis, das Jahr so abzuschließen", sagte Mittelfeldspielerin Lena Goeßling. Abwehrchefin Annike Krahn war begeistert von der Atmosphäre. "Es war etwas ganz Besonderes hier zu spielen. Letztlich haben wir verdient gewonnen."

Schrecksekunde für Schult

Motiviert von der prächtigen Kulisse legten beide Teams los wie die Feuerwehr. Nach gerade einmal 13 Sekunden musste Almuth Schult bereits hellwach sein. Die Vertreterin im deutschen Tor für Weltfußballerin Nadine Angerer, die nicht extra von ihrem Klub Brisbane Roar aus Australien anreisen musste, lenkte einen Distanzschuss von Jordan Nobbs an die Latte. Umgehend setzte sich auf der Gegenseite Melanie Leupolz durch, scheiterte aber an Englands Torhüterin Karen Bardsley (2.).

Danach zeigten sich die Deutschen gnadenlos effektiv. Laudehr spielte nach einer Ecke von Melanie Behringer ihre Kopfballstärke aus und erzwang Scotts Eigentor, kurz darauf schloss Sasic einen Konter überlegt ab. Schult sorgte dann für eine Schrecksekunde, als die Wolfsburgerin den Ball nach einer Kopfballverlängerung von Nobbs auf der Torlinie fing (29.). Der zweite Treffer von Sasic, ihr 55. im 99. Länderspiel, sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse.

Im zweiten Durchgang konnte Neid beruhigt frisches Personal bringen. Die Partie verlor ein wenig an Tempo, Deutschland behielt aber weiterhin die Kontrolle. Sasic schnürte beinahe einen Dreierpack, doch Bardsley war beim Kopfball der Frankfurterin auf dem Posten (66.).

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