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Champions League: Stadion des Frauen-Finales in der Kritik

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Champions League  

Stadion des Frauen-Finales in der Kritik

13.05.2015, 17:41 Uhr | sid

Champions League: Stadion des Frauen-Finales in der Kritik. Trifft nicht jeden Geschmack: der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin. (Quelle: imago/Sebastian Wells)

Trifft nicht jeden Geschmack: der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin. (Quelle: Sebastian Wells/imago)

Es soll für den Frauenfußball die Krönung der Klub-Saison werden - doch so ganz fühlt es sich nicht danach an. Weil der Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark als Schauplatz des Frauen-Finales der Champions League ausgewählt wurde, regt sich bei den Protagonistinnen Kritik.

"Ich habe mir das im Internet angesehen und auch erst gedacht: Mein Gott! Ich kannte das Stadion nicht, und es gibt in Berlin bestimmt schönere Stadien ohne Tartanbahn", sagte Nationalspielerin Fatmire Alushi, die dort mit Paris St. Germain auf ihren früheren Klub 1. FFC Frankfurt trifft, im Interview mit der "Berliner Zeitung".

Garefrekes: "Ich hätte auch in Wanne-Eickel gespielt"

"Leider werden wir Frauen in dieser Hinsicht nicht genügend wertgeschätzt", kritisierte Alushi, die sich das Finale im Olympiastadion oder im Stadion an der Alten Försterei gewünscht hätte. Dass die 17.174 Zuschauer fassende Arena im Ortsteil Prenzlauer Berg wohl ausverkauft sein wird, habe aber viele ihrer Kolleginnen beim französischen Vizemeister erstaunt.

FFC-Spielführerin Kerstin Garefrekes äußerte sich diplomatischer. "Ich hätte natürlich auch nichts gegen das Olympiastadion gehabt, aber hier wurde einiges hergerichtet, der Rasen sieht top aus", sagte die ehemalige Nationalspielerin und fügte mit einem Augenzwinkern an: "Aber es ist das Champions-League-Finale. Ich hätte auch auf einem Ascheplatz in Wanne-Eickel gespielt."

Dietrich verweist auf gestiegenes Interesse

Frankfurts Manager Siegfried Dietrich verwies auf die vergangenen Endspiele mit beispielsweise mehr als 50.000 Zuschauern 2012 im Münchner Olympiastadion. "Ein Champions-League-Finalstadion sollte heutzutage 30.000 bis 50.000 Zuschauer fassen. Die Entwicklung des Frauenfußballs war in den letzten Jahren rasant und es wäre wichtig für die weitere Entwicklung, wenn auch in Zukunft viele Leute live dabei sein können", sagte Dietrich.

Mit bis zu zwölf Millionen TV-Zuschauern auf dem gesamten Kontinent biete das Endspiel aber auch dank der Medien eine "europaweite Plattform für den Frauenfußball".

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