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Frauen-WM 2015: DFB-Frauen vor Auftakt nervös & titelhungrig

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"Wir beginnen im Kampfmodus"  

DFB-Frauen vor WM-Auftakt nervös und titelhungrig

06.06.2015, 14:37 Uhr | sid, dpa

Frauen-WM 2015: DFB-Frauen vor Auftakt nervös & titelhungrig. Bitte lächeln: Die DFB-Frauen genießen eine Sightseeing-Tour vor dem WM-Auftakt. (Quelle: dpa)

Bitte lächeln: Die DFB-Frauen genießen eine Sightseeing-Tour vor dem WM-Auftakt. (Quelle: dpa)

Erst eine Sightseeing-Tour im Amphibienbus, dann umschalten auf Vollgas im Turnier: Die Frauen-Nationalmannschaft will bei der WM 2015 in Kanada den Titel holen. Vor dem Auftaktspiel am Sonntag gegen die Elfenbeinküste sind aber selbst die routiniertesten Spielerinnen nervös. Vor allem weil gleich der erste Gegner eine große Unbekannte ist.

"Das erste Spiel ist immer wichtig und schwierig, deshalb wollen wir gleich im richtigen Kampfmodus beginnen", sagte Torhüterin Nadine Angerer vor dem Duell mit den Ivorerinnen. Die 36-Jährige wird die internationale Fußball-Bühne nach 19 Jahren verlassen und gab deshalb eine klare Marschroute vor: "Wir haben die Vision, hier den Titel zu holen."

Zur Ablenkung vom Vorbereitungsstress stieg das Team von Silvia Neid am Freitag in einen Amphibien-Bus namens "Lady Dive". Die halbstündige Sightseeing-Tour durch Kanadas Hauptstadt endete am Marina-Park "Jacques Cartier" am Fuß der Alexandra Bridge im Ottawa River. Die Maßnahme diente vor allem dazu, durchzuschnaufen, den Kopf frei zu bekommen, um sich dann auf den WM-Startschuss zu fokussieren.

UMFRAGE
Wie weit kommen die DFB-Frauen bei der WM 2015?

Wundertüte Elfenbeinküste

Die Fußballerinnen gehen mit Respekt gegen den krassen Außenseiter aus Afrika ins Spiel. Die "Elefantinnen" gehören nicht zum Favoritenkreis, auch wenn immer wieder kolportiert wird, dass die Elf von Clementine Touré ein unangenehmer Gegner sei. "Wir haben gehört, dass sie sehr schnell und robust sind", meinte Angerer.

Man merkte ihr an, dass sie praktisch (noch) nichts über den Dritten der Afrika-Meisterschaft wusste. Der Fußball-Verband der Ivorer gab sich im Vorfeld größte Mühe, keinerlei Informationen aus dem Land zu lassen. So ist die Elf die wohl größte WM-Wundertüte - bis Sonntag.

"Man muss erstmal treffen"

Gleichwohl oder gerade deshalb warnte Neid, die den mangelnden Kooperationswillen der Ivorerinnen beklagte, im Interview der "Süddeutschen Zeitung" nochmals vor zu hohen Erwartungen: "Die Elfenbeinküste mag Außenseiter sein, aber auch gegen so eine Mannschaft, die sich vielleicht mit zwei Fünferketten hinten rein stellt, muss man erst einmal zum Abschluss kommen und treffen."

Dass WM-Mitfavorit Deutschland beim Griff nach dem dritten Stern zum Turnierstart in der Gruppe B auf die laut FIFA-Weltrangliste schlechteste Mannschaft der 24 Teilnehmer trifft, ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits birgt das Duell mit der Nr. 67 der Welt größeres Blamage-Potenzial, könnte aber auch die Diskussion um den Sinn der Erweiterung des WM-Feldes neu entfachen. Darüber hinaus bietet sich der DFB-Elf die Gelegenheit, sich auf schwerere Aufgaben einzustimmen. Dass diese kommen, ist sicher. Nicht umsonst traut Neid gleich acht Teams in Kanada den WM-Coup zu.

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Simpler Masterplan für Turniersieg

Trotzdem: Alles andere als ein DFB-Kantersieg im Landsdowne-Stadion in Ottawa wäre ein Fußball-Wunder. Natürlich muss Neid vor der Stärke des Gegners warnen, damit nicht schon vor der ersten Partie der Schlendrian im Kader einkehrt. Beim Kontrahenten darf erst gar nicht das Gefühl aufkommen, als sei gegen den zweimaligen Weltmeister und achtmaligen Europameister irgendetwas zu holen.

Schließlich will das Team das Sommermärchen der Männer aus dem letzten Jahr wiederholen und hat dafür einen Masterplan entwickelt: "Jedes Mal, wenn wir ein Etappenziel erreicht haben, werden wir ein Häkchen machen. Wenn wir alle Etappenziele erreichen, dann haben wir auch die große Mission geschafft", erklärte Angerer.

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