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Vorrunde der Frauen-WM 2015 trotz Kunstrasen ein Erfolg

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Frauenfußball-WM 2015  

WM-Vorrunde trotz Kunstrasen ein Erfolg

18.06.2015, 15:49 Uhr | dpa

Vorrunde der Frauen-WM 2015 trotz Kunstrasen ein Erfolg. Der WM-Kunstrasen ist mit viel Granulat und Sand durchsetzt.

Der WM-Kunstrasen ist mit viel Granulat und Sand durchsetzt. Foto: Carmen Jaspersen. (Quelle: dpa)

Ottawa (dpa) - 36 Spiele sind gemacht, die längste Vorrunde mit 24 Teams bei einer Frauen-WM ist Geschichte. Insgesamt ist das Kunstrasenturnier in Kanada ein großer Erfolg.

Auch wenn es ein paar Ausreißer gab, ist das Spielniveau der Mannschaften in der Breite gestiegen. Positive Überraschungen lieferten einige WM-Neulinge und Exoten. Doch so richtig los geht die WM nun mit dem Achtelfinale. Die Deutsche Presse-Agentur beleuchtet einige Aspekte.

KUNSTRASEN: Die Vorbehalte gegen die erste Fußball-WM auf Kunstrasen waren groß, die Diskussionen im Vorfeld heftig. Gemessen daran, sind die Spiele auf dem nach wie vor ungeliebten und problematischen Geläuf fast geräuschlos verlaufen. Allerdings gab es viele Beschwerden über eine unzureichende Bewässerung und zu viel Granulat oder Sand auf den Plätzen. Schwere Verletzungen gab es kaum, dennoch bleibt es dabei: Ein solches Turnier mit vielen Spielen in kurzer Zeit ist eine extreme Belastung für die Akteurinnen und eine Herausforderung für Trainer und medizinische Abteilungen. Langzeitfolgen sind noch nicht absehbar. Glücklich über den Kunstrasen ist niemand. Weil die FIFA aber keine Alternative zuließ, fand man sich damit ab.

STIMMUNG: Viele Menschen in den sechs Spielorten interessieren sich für die WM. Doch ein Frauenfußball-Hype in Kanada ist nicht auszumachen, auch wenn die WM im TV stark präsent ist und mit vielen Stars geworben wird. Für die bunt bemalten, meist jüngeren weiblichen Fans aus allen Ländern ist die WM ein absolutes Highlight, das sie genießen. Die Stimmung in den gut gefüllten Stadien ist von Fairness und familiärem Miteinander geprägt. Richtig laut wird es aber nur, wenn Gastgeber Kanada oder die USA spielen. Dann gibt es Kreischalarm!

SPIELNIVEAU: Daumen hoch! Das nochmals gestiegene Niveau wäre noch besser, wenn auf gewohntem Naturrasen gespielt würde. Die Umstellung bereitet vielen Spielerinnen noch immer sichtlich Probleme. Gleichwohl sind Tempo, Technik und taktische Verhalten beachtlich. "Die Spiele sind sehr gut", befindet DFB-Managerin Doris Fitschen. Kantersiege wie das 10:0 des Europameisters gegen die Elfenbeinküste oder das 10:1 der Schweiz gegen Ecuador blieben die Ausnahme, was die größere Ausgeglichenheit unterstreicht. Die Spitze im weltweiten Frauenfußball ist in der Breite definitiv nochmals gewachsen.

FAVORITEN: Wenn die Vorrunde eines gezeigt hat, dann das: Es gibt keinen klaren Turnierfavoriten, was große Spannung und enge Spiele in der K.o.-Runde verspricht. Das DFB-Team schoss mit 15 die weitaus meisten Tore, hatte aber auch die leichteste Gruppe. Bundestrainerin Neid hat recht, wenn sie acht Teams den Titel zutraut. Mitfavoriten wie Titelverteidiger Japan, USA, Frankreich, Norwegen oder Gastgeber Kanada zeigten Schwächen. Trotz einiger Achtungserfolge von Exoten stehen die üblichen Verdächtigen im Achtelfinale. Was aber auch am Modus und der Größe des Teilnehmerfeldes liegt. Der nächste deutsche Gegner Schweden wäre nach altem Reglement schon auf dem Heimweg. Auch die WM-Neulinge Niederlande und Schweiz sowie Kolumbien rutschten so eben noch als beste Gruppen-Dritte in die nächste Runde.

DEUTSCHLAND: Mit Licht und Schatten. Beim Kantersieg gegen die Elfenbeinküste wie im Rausch, beim 1:1 gegen Norwegen mit einer überragenden ersten und einer deutlich schwächeren zweiten Hälfte. Das 4:0 gegen Thailand, allerdings nicht mit der ersten Elf erspielt, entsprach nicht dem eigenen Anspruch. "Das ist alles nicht mehr wichtig. Denn jetzt geht's erst richtig los", betont Neid. Fehler oder mangelnde Konzentration darf sich das Team ab jetzt nicht mehr erlauben. "Die würden sofort bestraft", sagt Abwehrchefin Annike Krahn. Fazit und Ausblick: Die DFB-Auswahl besitzt großes Potenzial und hat noch einige Reserven.

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