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Frauen-WM 2015: Mittag und Sasic verbreiten Angst und Schrecken

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"Eiskalter" Zehn-Tore-Sturm  

Sasic und Mittag verbreiten Angst und Schrecken

22.06.2015, 09:02 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Frauen-WM 2015: Mittag und Sasic verbreiten Angst und Schrecken. Ergänzen sich prima: Die deutschen Angreiferinnen Anja Mittag (li.) und Celisa Sasic. (Quelle: AP/dpa)

Ergänzen sich prima: Die deutschen Angreiferinnen Anja Mittag (li.) und Celisa Sasic. (Quelle: AP/dpa)

Als das kongeniale Sturm-Duo im Stadion Seite an Seite Interviews gab, stimmten Anja Mittag und Celia Sasic Lobeshymnen aufeinander an. "Celia ist eine echte Strafraumstürmerin und eiskalt vorm Tor", sagte Mittag nach dem 4:1 im WM-Achtelfinale gegen Schweden über Sasic, die wiederum betonte: "Wir ergänzen uns sehr gut, ich gehe mehr in die Tiefe, Anja arbeitet super vor der Kette."

Jeweils fünf und somit insgesamt zehn der 19 deutschen WM-Tore in Kanada gehen auf das Konto der beiden Angreiferinnen, die bei den Gegnerinnen mittlerweile Angst und Schrecken verbreiten. "Wir kennen uns schon ewig, unser Spiel ist daher gut abgestimmt", erklärte Mittag: "Dass es für uns beide so gut läuft, ist natürlich cool." Zusammen bringen sie die geballte Erfahrung von 232 Länderspielen (Mittag 124, Sasic 108) auf den Platz. Dabei agiert die wuchtige und kopfballstarke Sasic als Sturmspitze, die technisch vielseitigere Mittag arbeitet im Zentrum dahinter.

Gegen das Nationalteam ihrer langjährigen Wahlheimat Schweden leitete Mittag den souveränen Sieg nach eigener Balleroberung und Doppelpass mit Sasic ein. Der Treffer aus 18 Metern an den langen Innenpfosten in der 24. Minute kam mit Ansage: "Ich hatte mir schon vorm Spiel überlegt, dass ich den Ball mal schlenzen und nicht mit Vollspann schießen will."

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Mittag strotzt vor Selbstvertrauen

Ein Dreierpack gegen die Elfenbeinküste (10:0), ein Treffer gegen Norwegen (1:1) und jetzt gegen Schweden - bei der früher im Abschluss oft zu hektischen Mittag läuft es: "Ich habe im Moment ein gewisses Selbstvertrauen." Auch der Foulelfmeter war eine Co-Produktion. Mittag ging nach einer Berührung durch Amanda Ilestedt im Strafraum zu Boden, den Strafstoß verwandelte Sasic (35.), die per Abstauber-Kopfball noch einen Doppelpack schnürte (78.).

Auch abseits des Platzes sind die beiden sehr verschieden. Die zurückhaltende Mittag fällt eher mit ihren bunt tätowierten Armen als mit markigen Sprüchen auf. Interviews und Pressekonferenzen sind nicht so ihr Fall. Der Multikulti-Lockenschopf Sasic dagegen spricht viel, schnell und das fließend in drei Sprachen. Interviews in Französisch oder Englisch sind für die Tochter einer Französin und eines Kameruners die leichteste Übung.

Leichte Bänderdehnung bei Laudehr

Ein Extralob verdiente sich gegen Schweden nicht nur der DFB-Sturm, sondern auch Simone Laudehr. Die Mittelfeldspielerin ackerte viel und war kaum zu stoppen - nur durch eine Werbebande. In der 33. Minute geriet die 28-Jährige nach einem Sprint zur Grundlinie aus dem Tritt, konnte nicht mehr abbremsen und machte kopfüber einen artistischen Abgang über die Begrenzung. Das Publikum spendete Szenenapplaus, Laudehr nahm es mit Humor: "Ich hoffe, ich habe zehn Punkte bekommen."

Später erlitt die Frankfurterin nach einem Zweikampf eine leichte Bänderdehnung im linken Sprunggelenk. Ihr Einsatz im Viertelfinale am Freitag gegen Frankreich oder Südkorea soll aber nicht gefährdet sein. "Das tat kurz weh, aber nach 20 Jahren ständigen Umknickens merke ich dann nix mehr", sagte Laudehr, die das Spiel trotz der Blessur kurz vor Schluss auch zu Ende brachte.

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