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DFB-Frauen mit Mühe und Glück zum Quali-Sieg

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Tor hätte nicht zählen dürfen  

DFB-Frauen mit Mühe und Glück zum Quali-Sieg

22.09.2015, 20:40 Uhr | t-online.de, sid, dpa

DFB-Frauen mit Mühe und Glück zum Quali-Sieg. Alexandra Popp freut sich über ihr Tor in der EM-Qualifikation. (Quelle: imago/Contrast)

Alexandra Popp freut sich über ihr Tor in der EM-Qualifikation. (Quelle: Contrast/imago)

Die DFB-Frauen haben sich im EM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien zu einem 1:0-Sieg gequält. Zwar war die Auswahl von Silvia Neid über 90 Minuten die überlegene Mannschaft, aus vielen Chancen wurde aber zu wenig gemacht. Kroatien feierte dagegen das beste Länderspielergebnis gegen eine deutsche Nationalmannschaft.

Vier Tage nach dem 12:0-Kantersieg gegen Ungarn zeigte Deutschland eine sehr mäßige Leistung. Alexandra Popp erzielte schon in der 4. Minute das Tor des Tages. Dieses hätte wegen einer Abseitspositon allerdings nicht zählen dürfen.

Neid vertraute derselben Startelf wie beim Schützenfest gegen Ungarn. Kroatiens Trainer Zvonimir Kolak bot in Kristina Sundov und Iva Landeka zwei Bundesliga-Spielerinnen auf.

"Waren zu fahrig"

Trotz der schnellen Führung durch die Wolfsburger Torjägerin Popp tat sich die deutsche Mannschaft von Beginn an schwer, ihren Rhythmus zu finden. Immer wieder rannten sich die Offensivspielerinnen in der kroatischen Abwehr fest. Bei einem Freistoß von Melanie Behringer (18.) war Torhüterin Doris Bacic zur Stelle. Gleichwohl hätte der Rekord-Europameister schon zur Pause nach Großchancen von Popp (24.) per Kopf und Anja Mittag (28.), die aus acht Meter über das Tor hämmerte, deutlicher führen müssen.

"Heute hat nicht viel zusammen gepasst, wir waren zu fahrig und hatten Probleme beim ersten Kontakt", analysierte Neid, die mit der spielerischen Vorstellung ihres Teams nicht zufrieden war. "Kroatien hat unsere technischen Defizite ausgenutzt, wir haben nie den richtigen Moment zum Abschluss gefunden. Letztlich sind wir froh über die drei Punkte."

Bacic rettet Kroatien mehrfach

Deutschlands neue Nummer eins, Almuth Schult, verlebte im DFB-Tor einen ruhigen Nachmittag, weil die deutsche Mannschaft das Spiel bestimmte. Durchschlagskraft, Ideen und Spielwitz entwickelten die DFB-Spielerinnen in einer über weite Strecken unansehnlichen Partie aber kaum. In der 70. Minute scheiterte die neue DFB-Spielführerin Saskia Bartusiak per Kopf an Kroatiens Torhüterin, die ein ums andere mal retten musste. Auch beim Kopfball der eingewechselten Melanie Leupolz kurz vor dem Schlusspfiff reagierte Bacic reaktionsschnell.

"Es ist immer schwer gegen einen so defensiv stehenden Gegner. Kroatien hat das sehr gut gemacht. Uns sind nicht die richtigen Lösungen eingefallen", gab Tabea Kemme zu.

Nach zwei Spielen führt die deutsche Elf die Qualifikationsgruppe 5 mit sechs Punkten vor Kroatien (3 Punkte) an. Das nächste Qualifikationsspiel bestreiten die Frauen am 22. Oktober in Wiesbaden gegen Russland.

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