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DFB-Frauen verpassen Revanche gegen England

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Remis zum Jahresabschluss  

DFB-Frauen verpassen Revanche gegen England

26.11.2015, 19:58 Uhr | sid

DFB-Frauen verpassen Revanche gegen England. Die Deutsche Annike Krahn (vorne) und die Engländerin Jodie Taylor kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Annike Krahn (vorne) und die Engländerin Jodie Taylor kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat einen versöhnlichen Abschluss des WM-Jahres verpasst. Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid spielte gegen England 0:0 hinaus und konnte sich nicht für das Anfang Juli verlorene WM-Spiel um Platz drei in Kanada (0:1 n.V.) revanchieren.

Allerdings nutzte Neid den Jahresabschluss in Duisburg mit Blick auf den nächsten Sommer wie angekündigt für einige personelle Experimente.

Im ersten Härtetest der Vorbereitung auf Olympia 2016 in Rio bestimmte Deutschland in einem kampfbetonten, chancenarmen Spiel zwar über weite Strecken das Geschehen, zeigte aber wie bei der WM Schwächen im Spielaufbau und im Abschluss.

Abschied von Angerer und Sasic

Vor dem Anpfiff waren die langjährigen Führungsfiguren Nadine Angerer (37 Jahre alt) und Celia Sasic (27) vor 6705 Zuschauern offiziell aus dem Nationalteam verabschiedet worden. Beide hatten nach der WM ihre aktive Laufbahn beendet. 

Die deutsche Auswahl, die seit der WM in der EM-Qualifikation alle vier Pflichtaufgaben mit insgesamt 22 Treffern ohne Gegentor erfolgreich bewältigt hatte, musste beim Wiedersehen mit den Engländerinnen auf einige Stammkräfte verzichten.

Rauch mit mutigem Debüt

Unter anderem fehlte die neue Spielführerin Saskia Bartusiak, im Tor kam Laura Benkarth (SC Freiburg) wegen der Verletzung von Angerer-Nachfolgerin Almuth Schult zu ihrem Länderspieldebüt. Ebenfalls erstmals auflaufen durfte auf der linken Abwehrseite Felicitas Rauch.

Die U20-Weltmeisterin von Turbine Potsdam zeigte einen mutigen Auftritt gegen die robusten, aber nach vorne selten gefährlichen Engländerinnen und vergab nach schöner Vorarbeit von Lina Magull die erste große Chance zur Führung. Sie scheiterte an Torhüterin Karen Bardsley (26.).

Deutschland überlegen, aber ohne Durchschlagskraft

Auf der Gegenseite glänzte Benkarth mit einer starken Parade gegen Demi Stokes (40.). Deutschland dominierte bei frostigen Temperaturen im ersten Durchgang weitgehend das Geschehen, münzte die Überlegenheit aber wie schon im kleinen Finale der WM nicht in Tore um. Auch Leonie Maiers strammer Volleyschuss von der Strafraumkante lenkte Bardsley gerade noch über das Tor (42.).

Nach der Pause brachte Neid gleich vier frische Kräfte. Das Spiel fand weiterhin überwiegend in Englands Hälfte statt, die DFB-Auswahl versuchte ihr Glück häufiger mit Distanzschüssen - ohne Erfolg. 

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