Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Frauenfußball >

Fußball: Wolfsburg und Frankfurt hoffen auf Finale

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Wolfsburg und Frankfurt hoffen auf Finale

22.04.2016, 12:43 Uhr | dpa

Fußball: Wolfsburg und Frankfurt hoffen auf Finale. Siegfried Dietrich will mit Frankfurt ins Champions-League-Finale.

Siegfried Dietrich will mit Frankfurt ins Champions-League-Finale. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Im brisanten Duell mit dem Bundesligarivalen VfL Wolfsburg wollen die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt den erneuten Einzug ins Champions-League-Finale erzwingen und damit die Hoffnungen auf ein versöhnliches Saisonende am Leben halten.

Nachdem die Hessinnen in der Bundesliga keine realistische Chance mehr auf Platz zwei haben, führt der erneute Weg in die Königsklasse für den viermaligen Rekordsieger nur über eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Kein Wunder also, dass FFC-Manager Siegfried Dietrich vor dem Halbfinal-Hinspiel an diesem Sonntag (19.15 Uhr) in Wolfsburg einen großen Herzenswunsch äußerte: "Nur zu gerne würden wir auch in dieser Saison beim europäischen Final-Showdown dabei sein."

Es könnte das letzte Hurra für die einst in der Bundesliga und auf internationaler Bühne dominierenden Frankfurterinnen werden. Im Kampf mit den finanziell besser ausgestatteten Großvereinen wie Bayern München und Wolfsburg oder Olympique Lyon und Paris St. Germain, die in einem französischen Halbfinale den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln, verliert der FFC immer mehr an Boden.

"Gegen die finanzstarken Vereine wird es zunehmend schwerer", erklärte Dietrich. "Das sind zwei völlig verschiedene Welten." Gerade die französischen Topclubs haben einen vielfach höheren Etat als der FFC (1,8 Millionen Euro). "Auch Wolfsburg hat ein deutlich höheres Budget", stellte Dietrich klar.

Diese Lücke kann Frankfurt als reiner Frauenfußballverein nicht mehr schließen. Zumal die Königsklasse - anders als bei den Männern - kaum Geld in die Kasse spült. Gerade einmal 50 000 Euro Prämie zahlt die Europäische Fußball-Union (UEFA) an jeden Halbfinalisten, hinzu kommt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 000 Euro.

Für einen sportlichen Erfolg gegen Wolfsburg spricht nicht viel. In dieser Saison gingen beide Bundesligaduelle verloren, zudem drohen die Leistungsträgerinnen Kerstin Garefrekes (Außenbandanriss im Sprunggelenk) und Dzsenifer Marozsan (Wadenprellung) auszufallen. "Wir werden dennoch alles daran setzen, mit einer guten Vorlage für das Rückspiel aus Wolfsburg zurückzukehren", kündigte Frankfurts Trainer Matt Ross trotzig an.

Doch auch der DFB-Pokalsieger und Tabellenzweite der Bundesliga ist heiß auf die Reise zum Endspiel am 26. Mai in Reggio Emilia. Nach 2013 und 2014 würden die Schützlinge von VfL-Trainer Ralf Kellermann nur zu gerne zum dritten Mal den Pott holen. Die Favoritenrolle weist Kellermann allerdings zurück: "Es wird eine Partie auf Augenhöhe."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal